Dienstag

Fettfreie Kartoffelchips aus der Mikrowelle

Ich hab zwar schon ab und an Kartoffelchips selbst gemacht, wenn gerade keine da waren oder wenn ich explizit Lust auf diese doch recht fettige Variante aus der Pfanne bzw. Friteuse hatte (siehe hier).
Aber dann bin ich vor ein paar Tagen über Ninas Blog (hier, schaut mal rein, ein sehr schöner Blog!) und dort direkt über ein Rezept für Chips aus der Mikrowelle gestolpert. Und wurde neugierig.
Also wurde es gleich mal ausprobiert. Leider hatte ich nur normale Kartoffeln da, obwohl natürlich blaue Kartoffeln sowohl frittiert als auch im Mikro zubereitet (siehe bei Nina) viel lustiger aussehen und auch direkt klarmachen, dass sie selbstgemacht sind.
Naja, jedenfalls funktioniert die Zubereitung im Mikro. Nur: sie schmecken eben wirklich seeeeeehr gesund. D.h., ich hätte sie noch wesentlich mehr würzen sollen, als ich es getan hab. Und ich werd das nächste Mal wohl mal ein wenig rumprobieren, ob man sie nicht noch etwas stressfreier mit Backpapier zubereiten kann, und eventuell doch ein klein wenig Öl. Man muss sie ja nicht gleich frittierern, aber bei Kartoffeln aus dem Ofen reicht ja auch eine ganz winzige Menge Öl schon aus, damit sie schön knusprig und geschmacklich etwas aufgepeppt werden. Jetzt aber erstmal zum ersten Versuch:


Zutaten (pro Portion)

- Kartoffeln (zwei mittelgroße)
- Salz
- Paprikagewürz
- Chilipulver

- Schaschlikspieße


Zubereitung (20-30 Minuten, je nach Menge und Mikrowellenleistung)

Die Schaschlikspieße am besten schon eine Weile vorher in Wasser einweichen. Im Endeffekt wie beim Grillen. So konnte ich Ninas Problem lösen, dass sich die Chips später nur schwer von den Spießen lösen lassen.
Die Kartoffeln schälen. Anschließend hab ich sie statt wie bei Nina beschrieben nicht mit einem Sparschäler, sondern einem normalen Gemüsehobel (noch fauler: mit zwei Hobelblättern übereinander :) in Scheiben geschnitten und anschließend kurz zum auswaschen der Stärke in Wasser eingeweicht.
Die Kartoffeln auf Küchenkrepp kurz abtropfen lassen und nach Geschmack - aber lieber etwas mehr als bei frittierten, die den Geschmack besser tragen und an denen das Gewürz besser haften bleibt - mit Salz, Paprika, Chili, o.ä. (auch Pommessalz sollte gehen) würzen.
Die Kartoffelscheiben nur einzeln und mit etwas Abstand dazwischen auf die Holzspieße stecken. Sie sollten sich idealerweise nicht berühren.
Die Holzspieße dann auf den Rand einer mikrowellengeeigneten Form legen (bei mir passen sie perfekt auf die Breitseite einer Jenaglasform).
Im Mikro bei 700 Watt je nach Dicke der Kartoffeln zwischen 7 und 10 Minuten garen, bis sie gerade knusprig braun sind. Mir sind zwar keine verbrannt, aber anscheinend soll das relativ schnell passieren können.
Anschließend einfach nur noch von den Stäben abziehen, wobei ich es eigentlich sogar lustig fände, sie auf den Spießchen zu servieren.

Kommentare:

  1. 1) Warum um Himmels Willen braucht die Welt fettfreie Chips? Chips sollen schmecken und in fettfrei ist das ... nennen wir es mal schwierig.

    2) Es gibt auch blaue Chips aus der Tüte. (aus blauen St. Galler Kartoffeln)

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  2. Hier hab ich echt noch nie blaue Chips im Supermarkt gesehen, aber gut zu wissen!
    Und zu den fettfreien Chips: Ich hab ja geschrieben, dass sie seeeeehr gesund schmecken und ich das nächste Mal mit etwas Öl experimentieren werde. Aber ich fand die Zubereitung im Mikro eben interessant und selbst gemacht kannte ich Chips bisher nur vor Öl triefend. Da experimentiere ich gerne weiter an einem selbstgemachten Zwischending, das ohne Glutamat und Kartoffelmehl auskommt und trotzdem nicht nur gewürztechnisch, sondern auch fettanteilsmäßig an meine gekauften Lieblingschips rankommt... :)

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  3. Hier:
    http://www.terrachips.ch/products/index/detail

    Bzw. online hier erhältlich:

    http://www.leshop.ch/leshop/Main.do;jsessionid=B266154EA74FF4099D159C8C1B2752C5.tampa1?currentMenu=SHOP_SUPERMARKET

    Ich habe eine irrationale Abneigung gegen Ersatzprodukte.

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  4. Naja, es geht ja nicht unbedingt um kompletten Ersatz, aber normalerweise überkommt mich die Lust auf Chips, wenn selbst die Tankstellen in Innenstadtnähe geschlossen haben, zudem gibt es meine Lieblingschips nicht überall. Und dann lieber keine... :)
    Und wenn ich in München 2,19 für eine Tüte normale Chips von einem der zwei großen deutschen Hersteller zahlen muss, mach ich sie gerne schnell, nicht mal halb so teuer, gesünder und im besten Fall auch noch noch leckerer selbst. Und bei vielem anderen, was ich hauptsächlich als Fertigprodukt kenn oder kannte, funktioniert das ja auch wunderbar, also wird es auch da bestimmt noch was werden... :)

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  5. Antworten
    1. Also ich hab sie wie gesagt bei 700 Watt gebacken. Aber am besten auch mal mit der eigenen Mikrowelle ausprobieren, manchmal unterscheiden die sich ja doch ein bisschen ;)

      Liebe Grüße, Ina

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  6. Das mit der Mikrowelle ist eine sehr interessante Sache! Die werd ich mal probieren! Ich mache immer Chips aus Roter Bete im Backofen :-) Die schmecken auch sehr lecker und ebenfalls ohne Fett!
    Das Rezept hier: http://gutenahrungmachtgluecklich.blogspot.de/2013/01/rote-beete-chips-aus-dem-backofen.html

    Liebe Grüße
    Lola

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    1. Ui, die klingen ja auch toll - und sehen mindestens genauso toll aus! Werd ich mir merken und demnächst mal ausprobieren!

      Danke und liebe Grüße,
      Ina

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