Kennt ihr das, wenn was so lecker ist, dass man es gleich fünfmal hintereinander essen kann - und das dann auch macht? So ging es mir in den letzten Tagen mal wieder. Und zwar mit dieser sonntäglichen Resteverwertungsabwandlung des Strammen Max.
Also so ein Strammer Max ist ja eh immer klasse. Und in allen Abwandlungen. Aber die letzten Tage kam er immer und immer wieder genau so auf den Tisch. Und das Beste ist: Er macht sich so nebenbei. Also ein super Frühstück / der perfekte Snack zwischendurch / ein wunderbares Vesper bei akutem großen Hunger und wenig Zeit:
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Donnerstag
Montag
Einfach nur mal so richtig lecker belegte Brote
Belegte Brote?!? Sowas langweiliges? Kann doch jeder? Was soll das denn jetzt bitteschön auf einem Rezeptblog? "Man nehme eine Scheibe Brot und lege eine Scheibe Wurst darauf" - oder wie?
Nein, ihr habt schon richtig gelesen: Heute geht es einfach nur um belegte Brote. Aber nicht so eine simple Brotzeitstulle. Sondern belegte Brote, die nicht wirklich viel Arbeit machen - aber so lecker sind, dass man nicht traurig in der Ecke sitzen und neidisch auf all die anderen spitzen muss, die sich so ein fancy belegtes Brötchen für viel zu viel Geld beim Bäcker geholt haben.
Jaja, an denen gibt es auch viel zu viele Kritikpunkte: Immer nur diese weißen Brötchen, viel zu viel oder viel zu wenig Butter / Wurst / Käse, immer so doof seitlich angeschnitten, dass nur die eine Hälfte belegt ist und dann auch noch alles rausfällt, etceterapepe. Aber: Sie sehen doch einfach so viel toller aus als eine Scheibe Brot mit einem Rädchen Wurst darauf. Und damit eben auch so viel leckerer. Selbst ein zusätzliches Scheibchen Gurke reißt das noch nicht raus...
Prinzipiell sag ich ja nicht gegen so ein richtig deftig-derbes Brot. Beim Wandern bspw. wollt ich nie irgendwas anderes haben als eine frisch mit einem Schweizer Taschenmesser krum abgeschnittene Scheibe Brot und Salami oder Hartkäse in dicken Scheiben dazu!
Aber wenn man da seine drei-, viermal am Tag aus dieser Bibliothek rauskommt, dann braucht es auch was fürs Auge - das dann auch noch so lecker ist, dass all die armen reichen Bäckergänger neidisch zu MIR rübergucken, so! Also hier meine zwei klaren Favoriten der letzten Wochen: "nur" belegte Brote, ja. Aber richtig:
Nein, ihr habt schon richtig gelesen: Heute geht es einfach nur um belegte Brote. Aber nicht so eine simple Brotzeitstulle. Sondern belegte Brote, die nicht wirklich viel Arbeit machen - aber so lecker sind, dass man nicht traurig in der Ecke sitzen und neidisch auf all die anderen spitzen muss, die sich so ein fancy belegtes Brötchen für viel zu viel Geld beim Bäcker geholt haben.
Jaja, an denen gibt es auch viel zu viele Kritikpunkte: Immer nur diese weißen Brötchen, viel zu viel oder viel zu wenig Butter / Wurst / Käse, immer so doof seitlich angeschnitten, dass nur die eine Hälfte belegt ist und dann auch noch alles rausfällt, etceterapepe. Aber: Sie sehen doch einfach so viel toller aus als eine Scheibe Brot mit einem Rädchen Wurst darauf. Und damit eben auch so viel leckerer. Selbst ein zusätzliches Scheibchen Gurke reißt das noch nicht raus...
Prinzipiell sag ich ja nicht gegen so ein richtig deftig-derbes Brot. Beim Wandern bspw. wollt ich nie irgendwas anderes haben als eine frisch mit einem Schweizer Taschenmesser krum abgeschnittene Scheibe Brot und Salami oder Hartkäse in dicken Scheiben dazu!
Aber wenn man da seine drei-, viermal am Tag aus dieser Bibliothek rauskommt, dann braucht es auch was fürs Auge - das dann auch noch so lecker ist, dass all die armen reichen Bäckergänger neidisch zu MIR rübergucken, so! Also hier meine zwei klaren Favoriten der letzten Wochen: "nur" belegte Brote, ja. Aber richtig:
Freitag
Leicht beschwipster Feigen-Walnuss-Camembert
Eigentlich wollte ich ja jetzt, da es wieder frische Feigen gibt, endlich mal wieder einen mit Feigen und karamellisierten Hasel- oder Walnüssen gefüllten, gebratenen Camembert zubereiten (so wie hier mit Äpfeln und Mandeln).
Aber in der langen Wartezeit kamen mir da dann "leider" sowohl Ellys kalt gefüllter Camembert mit Backpflaumen als auch Desys Käse mit Sellerie und getrockneten Feigen dazwischen.
Und nachdem ich dann auch noch einen so unglaublich cremigen Camembert nach Hause getragen hatte, dass er schon in kaltem Zustand fast davon gelaufen ist, war die Sache mit dem gebackenen Camembert endgütlig gegessen. Das wäre ja pure Verschwendung gewesen!
Und hätte mich zudem um den Genuss gebracht, einen phantastischen Camembert, aufgewertet durch eine mindestens ebenbürtige Füllung, einfach mal in kaltem Zustand zu genießen:
Aber in der langen Wartezeit kamen mir da dann "leider" sowohl Ellys kalt gefüllter Camembert mit Backpflaumen als auch Desys Käse mit Sellerie und getrockneten Feigen dazwischen.
Und nachdem ich dann auch noch einen so unglaublich cremigen Camembert nach Hause getragen hatte, dass er schon in kaltem Zustand fast davon gelaufen ist, war die Sache mit dem gebackenen Camembert endgütlig gegessen. Das wäre ja pure Verschwendung gewesen!
Und hätte mich zudem um den Genuss gebracht, einen phantastischen Camembert, aufgewertet durch eine mindestens ebenbürtige Füllung, einfach mal in kaltem Zustand zu genießen:
Montag
Geröstete Tomatensuppe mit Balsamicozwiebeln & gratinierten Brotwürfeln
Meine Lieblingssuppen? Definitiv Tomatensuppe (egal ob schnell aus Dosentomaten oder aus frisch gerösteten) und Zwiebelsuppe (egal ob klassisch französisch oder die helle Straßburger Variante)!
Wenn ich mich bisher so gar nicht entscheiden konnte, gab es immer eine Cipollata.
Ab sofort wird die Cipollata allerdings mit dieser Suppenkreation konkurrieren müssen, denn auch sie vereint einfach alles, was eine Tomaten- bzw. eine Zwiebelsuppe so richtig lecker macht:
Die Basis ist eine Tomatensuppe aus gerösteten Tomaten (sowieso super lecker und gerade einfach die perfekte Saison). Verfeinert wird sie durch eingelegte Balsamicozwiebeln (inspiriert von Steph), separat überbackenen Ciabattawürfeln (natürlich inspiriert von einer klassischen Zwiebelsuppe) und frischem Basilikum (weil das zu Tomatensuppe immer toll ist).
Und wer das bisher noch nicht rausgelesen hat: Das Ergebnis hat mich absolut umgehauen:
Wenn ich mich bisher so gar nicht entscheiden konnte, gab es immer eine Cipollata.
Ab sofort wird die Cipollata allerdings mit dieser Suppenkreation konkurrieren müssen, denn auch sie vereint einfach alles, was eine Tomaten- bzw. eine Zwiebelsuppe so richtig lecker macht:
Die Basis ist eine Tomatensuppe aus gerösteten Tomaten (sowieso super lecker und gerade einfach die perfekte Saison). Verfeinert wird sie durch eingelegte Balsamicozwiebeln (inspiriert von Steph), separat überbackenen Ciabattawürfeln (natürlich inspiriert von einer klassischen Zwiebelsuppe) und frischem Basilikum (weil das zu Tomatensuppe immer toll ist).
Und wer das bisher noch nicht rausgelesen hat: Das Ergebnis hat mich absolut umgehauen:
Freitag
Ciabatta mit gegrillten Nektarinen, Ziegenkäse, Basilikum und Pinienkernen
Dieses Studentenleben macht mich fertig! Wenn man nämlich erst so spät einkaufen geht, dass der Wochenmarkt schon abgebaut hat, hat man momentan leider jede Möglichkeit verspielt, an Feigen zu kommen. Doof! Und das sag ich jetzt nicht nur als allgemeiner Feigen-Junkie, der sich zu Beginn der Saison fast jedesmal fast eine Überdosis verpasst. Sondern insbesondere, weil die liebe Lilly (bisher bekannt aus der Mini-Küche, jetzt betreibt sie aber ganz neu das Chez Lilly ;) kurz vorher mit einer Rezeptidee für Feigen sowas von angefixt hatte, dass mir schon das Wasser im Munde zusammenlief. Ganz beiläufig in einem Kommentar hatte sie nämlich geröstete Brotscheiben mit Feigen, Ziegenkäse, Basilikum und Pinienkernen erwähnt. Da kann man doch ganz nicht anders, da muss man einfach schwach werden, oder?
Und dann gab es keine Feigen! Aber zumindest Nektarinen. Und weil man auf die auch noch so schöne Streifen zaubert kann (die kommen ganz sicher nie aus der Mode, oder? ;), waren die dann auch ein super Ersatz für die Feigen. Ausprobiert wird Lillys Rezept trotzdem noch, aber hiermit hab ich definitiv eine gute Alternative für den Teil des Jahres gefunden, der leider sowieso keine Feigensaison ist. Nur - so ganz allgemein mal - für mich bitte lieber auf einem Buffet, wo ich nochmal welche nach holen kann, als vorportioniert als Häppchen oder Vorspeise, ja? Danke:)
Und dann gab es keine Feigen! Aber zumindest Nektarinen. Und weil man auf die auch noch so schöne Streifen zaubert kann (die kommen ganz sicher nie aus der Mode, oder? ;), waren die dann auch ein super Ersatz für die Feigen. Ausprobiert wird Lillys Rezept trotzdem noch, aber hiermit hab ich definitiv eine gute Alternative für den Teil des Jahres gefunden, der leider sowieso keine Feigensaison ist. Nur - so ganz allgemein mal - für mich bitte lieber auf einem Buffet, wo ich nochmal welche nach holen kann, als vorportioniert als Häppchen oder Vorspeise, ja? Danke:)
Süß-saure Gurken mit Mandeln
Aber, aber, aber: Das Kochbuch ist in anderer Hinsicht mit diesem Rezept voll in die Falle getappt. Ich hatte es nämlich auch nach Bild ausgewählt: Gedünstete Gurken, die noch knackig grün waren! Phantastisch, das wollte ich auch! Und dann kam es eben doch so, wie es nunmal kommen musste: Sie wurden natürlich doch eher essiggurkengrün...
Dass das nicht an mir lag konnte ich beim späteren Nachschlagen des Rezeptes denn auch noch mit Hilfe des Kapiteleinleitungsfotos nachweisen, denn dort waren die Gurken am Rande drauf. Und zwar essiggurkengrün und mit Kernen. Puh, bin ich da beruhigt! Dennoch: Ich kann es nicht leiden, wenn man keine Chance hat, etwas so nachzukochen, wie es auf dem Foto aussieht.
Aber kehren wir zum positiven Teil zurück: Denn auf einem Tapasbuffet machen sie sich sicher gut - und wer es vorher weiß, ärgert sich beim Verzehr auch nicht so über die bleichgedünstete Optik:
Sonntag
Geröstetes Brot nach katalanischer Art
Hach, ich hab schon viel zu lange nichts mehr aus meinem Tapasbuch gemacht. Dabei stehen da sooo viele leckere und teils auch so einfach Dinge drin. Wie dieses (gut, ein klein wenig abgewandelte ;) geröstete Brot mit Knoblauch und Tomate:
Donnerstag
Strammer Max mit Schwarzwälder Schinken, Cheddar & gebratenen Zwiebeln
Heißt ein Strammen Max eigentlich überall in Deutschland so? Wie nennt man denn bei euch eine Scheibe Brot mit Schinken und Spiegelei? Für mich ist das ja eine fast schon überlebensnotwendige Frage für die Reisen innerhalb Deutschlands. Denn ich bin ein rießen Strammer-Max-Fan! Meist gibt es ihn hier zwar in der ganz klassischen, simplen Original-Form, aber ab und an gibt es so Variationen, die mich ebenfalls überzeugen können. Und die hier ist eine davon!
Erfinder der Kombination, die erstmal seltsam anmuten mag, aber absolut phantastisch schmeckt ist übrigens der Eigentümer meiner Gastkochwohnung. Dessen Kühlschrank gab letztes Wochenende nur noch diese Zutaten her, und herausgekommen ist ein absoluter Gaumenschmaus! Und weil es so lecker war, das Wetter wieder erlaubt, dass man etwas Warmes isst, und mein Kühlschrank heute ebenfalls alle nötigen Zutaten enthielt, gab es das Ganze gleich noch einmal. War aber auch zu lecker:
Erfinder der Kombination, die erstmal seltsam anmuten mag, aber absolut phantastisch schmeckt ist übrigens der Eigentümer meiner Gastkochwohnung. Dessen Kühlschrank gab letztes Wochenende nur noch diese Zutaten her, und herausgekommen ist ein absoluter Gaumenschmaus! Und weil es so lecker war, das Wetter wieder erlaubt, dass man etwas Warmes isst, und mein Kühlschrank heute ebenfalls alle nötigen Zutaten enthielt, gab es das Ganze gleich noch einmal. War aber auch zu lecker:
Mittwoch
Basilikumschaumsüppchen mit schnellen Pizzabrötchen
Eigentlich bin ich ja mehr für eine ordentliche Suppe als Süppchen, aber bei Basilikum muss es eben ein edles Schaumsüppchen sein. Dabei geht kaum etwas so schnell.
Dennoch gibt es sie bei mir eigentlich nur dann, wenn mein Basilikum dank erhöhtem Sonneneinfluss zu sehr in die Höhe schießt und ich keine Lust hab, Pesto zuzubereiten. Und jedes Mal frag ich mich wieder, warum ich die nicht öfter mach... ;)
Dazu gab es heute sehr leckere schnelle Pizzabrötchen aus Quark-Öl-Teig, die passenderweise mit Basilikum, Pinienkernen und etwas geriebenem Parmesan verfeinert waren.
Und auch wenn das hier nicht so wirklich rauskommt (grüne Suppentassen verdecken das auf dem Foto, sehen in Echt aber sehr schön dazu aus): Die Suppe ist natürlich nicht weiß. Sondern dank dem Basilikum in einem sehr schönen pastelligen Grünton gehalten:
Dennoch gibt es sie bei mir eigentlich nur dann, wenn mein Basilikum dank erhöhtem Sonneneinfluss zu sehr in die Höhe schießt und ich keine Lust hab, Pesto zuzubereiten. Und jedes Mal frag ich mich wieder, warum ich die nicht öfter mach... ;)
Dazu gab es heute sehr leckere schnelle Pizzabrötchen aus Quark-Öl-Teig, die passenderweise mit Basilikum, Pinienkernen und etwas geriebenem Parmesan verfeinert waren.
Und auch wenn das hier nicht so wirklich rauskommt (grüne Suppentassen verdecken das auf dem Foto, sehen in Echt aber sehr schön dazu aus): Die Suppe ist natürlich nicht weiß. Sondern dank dem Basilikum in einem sehr schönen pastelligen Grünton gehalten:
Donnerstag
Krustenbrot mit Auberginen-Sesam-Mousse und Tomate gratiniert
Nur was kleines. Aber lecker, und was will man bei Mitte 20°C denn sonst essen? :)
Und wenigstens gibt das leckere Auberginen-Sesam-Mousse so auch optisch eine etwas bessere Figur ab. Bzw., nunja, eigentlich ist es ja nur von farbenprächtigeren Tomaten und Käse verdeckt:
Und wenigstens gibt das leckere Auberginen-Sesam-Mousse so auch optisch eine etwas bessere Figur ab. Bzw., nunja, eigentlich ist es ja nur von farbenprächtigeren Tomaten und Käse verdeckt:
Dienstag
Chicorée mit Schwarzwälder Schinken und Camembert gratiniert
Die etwas mildere Variante hab ich hier schonmal vorgestellt, heute gab es mal wieder die sehr würzige Variante mit Schwarzwälder Schinken. So, wie es meine Mama immer kocht. Bei mir ist normalerweise nämlich nur sehr, sehr selten Schwarzwälder Schinken im Haus, obwohl ich eigentlich lange genug in einer der Städte gewohnt hab, die sich gerne als das Tor zum Schwarzwald bezeichnen.
Naja, jedenfalls ist es wirklich ein relativ würziges Gericht, weswegen sowohl Menschen, die Chicorée nicht besonders mögen als auch die, die Schwarzwälder Schinken maximal "so mittel" finden, diese Leckerei denn doch lieber meiden sollten. Dafür kommen Liebhaber denn aber mal voll auf ihre Kosten:
Naja, jedenfalls ist es wirklich ein relativ würziges Gericht, weswegen sowohl Menschen, die Chicorée nicht besonders mögen als auch die, die Schwarzwälder Schinken maximal "so mittel" finden, diese Leckerei denn doch lieber meiden sollten. Dafür kommen Liebhaber denn aber mal voll auf ihre Kosten:
Montag
Auberginen-Sesam-Mousse
Optisch nicht unbedingt der Hingucker schlechthin - wobei sich das bessert, wenn man es nur grob püriert -, aber geschmacklich zumindest für Auberginenfans wirklich toll!
Ich hab es diesmal mit einer kleinen Abwandlung probiert, nachdem ich vor einiger Zeit mal gelesen hab, dass man die Aubergine auch im Backofen backen statt kochen kann. Geschmacklich - gut: ohne direkten Vergleich - kein rießen Unterschied. Und ich hatte im Ofen weniger Kontrolle irgendwie und sie ist fast etwas zuuu gar geraten. Weswegen ich sie zukünftig wohl wieder am Stück oder wenn es ganz schnell gehen soll schon geschält und grob zerkleinert kochen werde. Außer, der Backofen läuft eh schon:
Ich hab es diesmal mit einer kleinen Abwandlung probiert, nachdem ich vor einiger Zeit mal gelesen hab, dass man die Aubergine auch im Backofen backen statt kochen kann. Geschmacklich - gut: ohne direkten Vergleich - kein rießen Unterschied. Und ich hatte im Ofen weniger Kontrolle irgendwie und sie ist fast etwas zuuu gar geraten. Weswegen ich sie zukünftig wohl wieder am Stück oder wenn es ganz schnell gehen soll schon geschält und grob zerkleinert kochen werde. Außer, der Backofen läuft eh schon:
Samstag
Gebratenes Knoblauch-Eierbrot nach kastilischer Art
Die einfachsten Dinge sind eben einfach oft die allerbesten! Sowas in die Richtung hab ich gedacht, als ich beim Durchblättern meines neuen Tapasbuch unter anderem auch auf dieses Rezept gestoßen bin.
Gut, zuerst hat es mich etwas an Arme Ritter erinnert, bei denen ich bisher die herzhafte Variante vehement verweigert hab. Weshalb sollte ich die auch probieren? Mir schmeckt die süße Variante schließlich unheimlich gut, weckt Erinnerungen an die früheste Kindheit, die Küche meiner Oma, und außerdem ist da Zimt & Zucker dran. Das kann also nicht verkehrt sein und eigentlich auch nicht verbessert werden.
Aber dieses Rezept hat mich dann doch so unglaublich angelacht, dass ich es probieren musste: Frisches Brot in Rührei gewendet mit ein paar Knoblauchscheibchen. Klingt doch phantastisch! Außerdem ist es auch noch unheimlich schnell gemacht. Und dennoch nicht nur ein langweiliges Brot mit separatem Rührei dazu.
Glücklicherweise schmeckt es nicht nur phantastisch, sondern hat auch geschmacklich so gar nichts mit Armen Rittern zu tun. Ich kann also zukünftig vollkommen separat voneinander Lust auf das eine oder das andere haben. In nächster Zeit wohl aber erstmal eher öfter auf Knoblauch-Eier-Brot, wofür ich mich schonmal bei allen meinen Mitmenschen entschuldigen möchte...:
Gut, zuerst hat es mich etwas an Arme Ritter erinnert, bei denen ich bisher die herzhafte Variante vehement verweigert hab. Weshalb sollte ich die auch probieren? Mir schmeckt die süße Variante schließlich unheimlich gut, weckt Erinnerungen an die früheste Kindheit, die Küche meiner Oma, und außerdem ist da Zimt & Zucker dran. Das kann also nicht verkehrt sein und eigentlich auch nicht verbessert werden.
Aber dieses Rezept hat mich dann doch so unglaublich angelacht, dass ich es probieren musste: Frisches Brot in Rührei gewendet mit ein paar Knoblauchscheibchen. Klingt doch phantastisch! Außerdem ist es auch noch unheimlich schnell gemacht. Und dennoch nicht nur ein langweiliges Brot mit separatem Rührei dazu.
Glücklicherweise schmeckt es nicht nur phantastisch, sondern hat auch geschmacklich so gar nichts mit Armen Rittern zu tun. Ich kann also zukünftig vollkommen separat voneinander Lust auf das eine oder das andere haben. In nächster Zeit wohl aber erstmal eher öfter auf Knoblauch-Eier-Brot, wofür ich mich schonmal bei allen meinen Mitmenschen entschuldigen möchte...:
Freitag
Frittierte Manchego-Bällchen mit frischen Kräutern
Es ist erst ein paar Wochen her, dass ich mal wieder alle meine Kochbücher in Händen gehalten, und dabeifestgestellt hab, dass ich wirklich nicht viele besitze. Aber die meisten auch nur eine Handvoll Rezepte enthalten, die ich sofort ausprobieren will. Weswegen das auch nicht so schlimm ist.
Aber dann verbrachte ich eine gute Stunde im Modernen Antiquariat der Stadt, und hab mich dabei unter anderem in ein handliches kleines Tapas-Kochbuch verliebt! Über 100 Tapasrezepte, von denen ich 90% am liebsten sofort zubereiten würde, hungrig machende Bilder und das Ganze für 2,99! Nur leider gibt es das so im Handel anscheinend nicht mehr. Aber es heißt einfach nur Tapas, der Verlag ist NGV - falls nochmal jemand Interesse hat und in einem ähnlichen Laden mal darüber stolpern sollte. Ich hab noch ein paar andere durchgeblättert, und da waren oft auch relativ ähnliche Rezepte drin, aber das hier hat mich doch am meisten angelacht und dabei beständig "Bittebitte kauf mich!" geflüstert... :)
Ein paar Freiwillige zum Probeessen haben sich denn auch sofort gefunden, aber das erste (bzw. eigentlich die ersten zwei Rezepte, aber die Oliven müssen noch marinieren, bevor ich probieren kann) hab ich jetzt erstmal ganz alleine ausprobiert: Und zwar Manchego-Bällchen. Bei der Entscheidung für dieses Rezept hat mir die Kiste mit den bald ablaufenden frischen Artikeln in meinem Supermarkt sehr weitergeholfen. Aber sie hat da auch eine gute Entscheidung getroffen, denn die sind wirklich sehr lecker:
Aber dann verbrachte ich eine gute Stunde im Modernen Antiquariat der Stadt, und hab mich dabei unter anderem in ein handliches kleines Tapas-Kochbuch verliebt! Über 100 Tapasrezepte, von denen ich 90% am liebsten sofort zubereiten würde, hungrig machende Bilder und das Ganze für 2,99! Nur leider gibt es das so im Handel anscheinend nicht mehr. Aber es heißt einfach nur Tapas, der Verlag ist NGV - falls nochmal jemand Interesse hat und in einem ähnlichen Laden mal darüber stolpern sollte. Ich hab noch ein paar andere durchgeblättert, und da waren oft auch relativ ähnliche Rezepte drin, aber das hier hat mich doch am meisten angelacht und dabei beständig "Bittebitte kauf mich!" geflüstert... :)
Ein paar Freiwillige zum Probeessen haben sich denn auch sofort gefunden, aber das erste (bzw. eigentlich die ersten zwei Rezepte, aber die Oliven müssen noch marinieren, bevor ich probieren kann) hab ich jetzt erstmal ganz alleine ausprobiert: Und zwar Manchego-Bällchen. Bei der Entscheidung für dieses Rezept hat mir die Kiste mit den bald ablaufenden frischen Artikeln in meinem Supermarkt sehr weitergeholfen. Aber sie hat da auch eine gute Entscheidung getroffen, denn die sind wirklich sehr lecker:
Selbstgemachtes Ciabatta mit getrockneten Tomaten und Walnüssen
Nachdem ich neulich ja festgestellt hab, wie einfach ich Ciabatta mit ein paar Extras selbst herstellen kann, hat mich eine richtige Backwut überkommen! Aber ich hab ja auch schon seit einem Jahr enthaltsam gelebt, weil es in meinen Stattsupermärkten keine Weißbrotbackmischungen mehr gab, da ist das glaub schon gerechtfertigt...
Das geklate Grundrezept, dass ich das letzte Mal vorgestellt hab (siehe hier), hab ich gestern Abend in Ermangelung ausreichenden Hartweizengrießes und Mehl Typ 550 kurzweg etwas abgewandelt. Das Ergebnis ist weniger grob, etwas brötchenhafter, vielleicht auch so, dass ein Italiener mir die beibehaltene Bezeichnung "Ciabatta" übelnimmt, aber sehr lecker. Und das ist doch das einzige was zählt, oder?
Diesmal zieren das Ciabatta statt meiner heißgeliebten Knoblaucholiven übrigens ein paar getrocknete Tomaten und Walnüsse. Herrlich saftig, sag ich euch:
Das geklate Grundrezept, dass ich das letzte Mal vorgestellt hab (siehe hier), hab ich gestern Abend in Ermangelung ausreichenden Hartweizengrießes und Mehl Typ 550 kurzweg etwas abgewandelt. Das Ergebnis ist weniger grob, etwas brötchenhafter, vielleicht auch so, dass ein Italiener mir die beibehaltene Bezeichnung "Ciabatta" übelnimmt, aber sehr lecker. Und das ist doch das einzige was zählt, oder?
Diesmal zieren das Ciabatta statt meiner heißgeliebten Knoblaucholiven übrigens ein paar getrocknete Tomaten und Walnüsse. Herrlich saftig, sag ich euch:
Samstag
Pizzabrot mit Knoblauch und Kräutern
Und noch eine Pizzateigvariation! Ich glaub ich hab auch schonmal kurz erwähnt, dass ich Pizzabrot am liebsten ohne Käse und ert recht ohne Tomaten mag. Bei Pizza gerne, aber Pizzabrot gehört einfach nur Knusprig und ohne wirklichen Belag. Was ich entsprechend liebe: Knoblauch und Kräuter. Und das dann lauwarm zum Salat, Antipasti, zum bloßen Hunger überbrücken oder einfach zu einem gemütlichen Glas Wein: Perfekt!
Nur muss ich irgendwann mal anfangen, daran zu denken, das Pizzabrot einzustechen. Das vergess ich jedes zweite Mal und halte dann doch wieder ein lustiges Mittelgebirge statt eines flachen Brotes in Händen:
Nur muss ich irgendwann mal anfangen, daran zu denken, das Pizzabrot einzustechen. Das vergess ich jedes zweite Mal und halte dann doch wieder ein lustiges Mittelgebirge statt eines flachen Brotes in Händen:
Donnerstag
Pizzabrötchen
Also richtige, schlichte Pizzabrötchen. Nicht halbe Brötchen mit einer Mischung aus Tomaten, Gemüse und Käse überbacken. Das ist zwar auch lecker, aber schließlich will mein Pizzateig verbraucht werden.
Ich stehe ja auf Italiener, bei denen man ein bisschen Brot bekommt und nicht selbst auf dem Pizzabrot schon Tomaten und Käse drauf sind. Damit kann man leckere Soßenreste sauber vom Teller wischen, den kunstvoll übers ganze Teller, aber nicht den Salat drapierten Balsamico aufnehmen, und überhaupt einfach die Wartezeit überbrücken, bis das Essen kommt.
Zuhause haben sie gar nicht so lange überlebt. Der erste wurde schon vor dem Foto verdrückt, der Rest landete noch lauwarm in meiner Tasche und wurde unterwegs verzehrt. War aber auch so sehr lecker und das späte Abendessen war dank des kleinen Snacks dann kein Problem mehr:
Ich stehe ja auf Italiener, bei denen man ein bisschen Brot bekommt und nicht selbst auf dem Pizzabrot schon Tomaten und Käse drauf sind. Damit kann man leckere Soßenreste sauber vom Teller wischen, den kunstvoll übers ganze Teller, aber nicht den Salat drapierten Balsamico aufnehmen, und überhaupt einfach die Wartezeit überbrücken, bis das Essen kommt.
Zuhause haben sie gar nicht so lange überlebt. Der erste wurde schon vor dem Foto verdrückt, der Rest landete noch lauwarm in meiner Tasche und wurde unterwegs verzehrt. War aber auch so sehr lecker und das späte Abendessen war dank des kleinen Snacks dann kein Problem mehr:
Dienstag
Selbstgemachtes Ciabatta mit Knoblaucholiven
Mit einer ganz ähnlichen Kreation hat mich die fleißige Pflegerin von Fifi, der Punkente vor Jahren so begeistert, dass sie fast genauso schon zigmal nachgebacken wurde: Weißbrotfertigbackmischung plus Oliven.
Irgendwann wanderten immerhin statt simpler schwarzer Oliven allerdings mal grüne Oliven mit Knoblauchfüllung in den Teig. Und ab da wurde es fast nur noch so gebacken, denn warm sind sie wirklich der Hit: Die noch leicht flüssige Knoblauchfüllung schmeckt nicht nur herrlich, sondern ersetzt auch gleich jeglichen Brotaufstrich oder Aioli zum Tunken vollkommen.
Nur leider hat vor einigen Monaten der letzte Supermarkt in unmittelbarer Nähe geschlossen, der solche Fertigbackmischungen dauerhaft im Sortiment hatte. Also musste eine neue Lösung her!
Und zufällig hatte ich Hefe im Haus, weil ich endlich mal wieder richtigen Pizzateig machen wollte. Hinzu kam der supergemütliche Sonntag Nachmittag in meiner Gastkochwohnung mit Weißwurstfrühstück, gefolgt von einem faulen Nachmittag auf dem Sofa. Dort komm ich auch ab und an in den Genuss von etwas Fernsehunterhaltung, und diesmal sind wir eben bei Polettos Kochschule hängen geblieben (und haben gleich wieder Hunger bekommen :): Naja, jedenfalls wurde dort eben unter anderem ein Ciabatta gebacken, heute hab ich mir dann gleich mal das - bzw. zumindest das Grund- - Rezept "geklaut" (nämlich hier). Der Grieß im Rezept hat mich zwar erst etwas verwundert, aber letztendlich hat es nicht nur wunderbar, sondern sogar genauso wie bei einem meiner Lieblingsitaliener geschmeckt!
Und bis auf die Tatsache, dass ich normalerweise immer noch Hefe einkaufen gehen müsste, statt nur eine ewig haltbare Fertigbackmischung im Haus zu haben, wirklich nicht viel aufwändiger, aber mindestens genauso lecker:
Irgendwann wanderten immerhin statt simpler schwarzer Oliven allerdings mal grüne Oliven mit Knoblauchfüllung in den Teig. Und ab da wurde es fast nur noch so gebacken, denn warm sind sie wirklich der Hit: Die noch leicht flüssige Knoblauchfüllung schmeckt nicht nur herrlich, sondern ersetzt auch gleich jeglichen Brotaufstrich oder Aioli zum Tunken vollkommen.
Nur leider hat vor einigen Monaten der letzte Supermarkt in unmittelbarer Nähe geschlossen, der solche Fertigbackmischungen dauerhaft im Sortiment hatte. Also musste eine neue Lösung her!
Und zufällig hatte ich Hefe im Haus, weil ich endlich mal wieder richtigen Pizzateig machen wollte. Hinzu kam der supergemütliche Sonntag Nachmittag in meiner Gastkochwohnung mit Weißwurstfrühstück, gefolgt von einem faulen Nachmittag auf dem Sofa. Dort komm ich auch ab und an in den Genuss von etwas Fernsehunterhaltung, und diesmal sind wir eben bei Polettos Kochschule hängen geblieben (und haben gleich wieder Hunger bekommen :): Naja, jedenfalls wurde dort eben unter anderem ein Ciabatta gebacken, heute hab ich mir dann gleich mal das - bzw. zumindest das Grund- - Rezept "geklaut" (nämlich hier). Der Grieß im Rezept hat mich zwar erst etwas verwundert, aber letztendlich hat es nicht nur wunderbar, sondern sogar genauso wie bei einem meiner Lieblingsitaliener geschmeckt!
Und bis auf die Tatsache, dass ich normalerweise immer noch Hefe einkaufen gehen müsste, statt nur eine ewig haltbare Fertigbackmischung im Haus zu haben, wirklich nicht viel aufwändiger, aber mindestens genauso lecker:
Donnerstag
Cipollata - Tomatige Zwiebelsuppe mit knusprigem Brot und Rührei
Das Schönste am Aufräumen bzw. eigentlich Ausmisten ist (neben der Tatsache, dass man danach viel mehr Platz hat, und seine Sachen wieder findet), dass man dabei auch immer wieder Dinge findet, von denen man gar nicht mehr wusste, dass man sie besitzt.
In meinem Fall war das unter anderem a cook book zum Thema Tomaten & Paprika. Wobei es eigentlich noch um viel mehr Gemüse geht. Zwei Gerichte haben mich dabei gleich ganz besonders angelacht: Zum einen eben diese Suppe, weil ich schon lange mal selbst eine Zwiebel-Tomaten-Suppe machen wollte, zum anderen ein Risotto mit Paprikagemüse. Das hab ich aber so ähnlich auch schon mehrfach gemacht, deswegen musste als erstes die Suppe herhalten, obwohl ich dafür eigentlich nicht die richtigen Zutaten im Haus hatte. Aber sie schmeckt auch mit roten Zwiebeln und Schalotten statt normalen. Und wenn man einen Teil der frischen Tomaten mit Tomaten aus der Dose ersetzt (sie wird dann zwar etwas dunkler und fester, aber sie schmeckt wunderbar). Und auch mit getrockneten Kräutern, auch wenn frische immer toller sind. Und sogar mit einem anderen rustikaleren Brötchen, denn ein Vinschgauer hatte ich auch nicht da. Ich mag Rezepte, die auch ganz anders ganz toll sind:
In meinem Fall war das unter anderem a cook book zum Thema Tomaten & Paprika. Wobei es eigentlich noch um viel mehr Gemüse geht. Zwei Gerichte haben mich dabei gleich ganz besonders angelacht: Zum einen eben diese Suppe, weil ich schon lange mal selbst eine Zwiebel-Tomaten-Suppe machen wollte, zum anderen ein Risotto mit Paprikagemüse. Das hab ich aber so ähnlich auch schon mehrfach gemacht, deswegen musste als erstes die Suppe herhalten, obwohl ich dafür eigentlich nicht die richtigen Zutaten im Haus hatte. Aber sie schmeckt auch mit roten Zwiebeln und Schalotten statt normalen. Und wenn man einen Teil der frischen Tomaten mit Tomaten aus der Dose ersetzt (sie wird dann zwar etwas dunkler und fester, aber sie schmeckt wunderbar). Und auch mit getrockneten Kräutern, auch wenn frische immer toller sind. Und sogar mit einem anderen rustikaleren Brötchen, denn ein Vinschgauer hatte ich auch nicht da. Ich mag Rezepte, die auch ganz anders ganz toll sind:
Mittwoch
Parma Ham, Apple and Goats' Cheese Sandwich
So, die letzten zwei Scheiben müssen dran glauben, und ein klassisches Thunfisch-Mais-Sandwich war nicht mal dabei. Naja, nächstes Mal. Irgendwie haben es mir zur Zeit etwas fruchtigere, edlere und weniger schwere Varianten mehr angetan. Wie diese hier eben:
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