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Dienstag

Hühnchen in leicht scharfer Zucchini-Erdnuss-Soße mit Reis

Mmmmh, hatte ich da mal wieder Lust drauf! Eigentlich schon fast seltsam, da ich Erdnussbutter wirklich nur verkocht oder verbacken aber nicht pur auf dem Brot mag. Aber als Soße: En Traum. Und Zucchini passen da echt gut rein, ebenso wie eine leichte Schärfe. Und da eh Sojasoße drin ist auch in eben dieser mariniertes Hühnchen.
Nur hab ich mir das beim Metzgerbesuch schon fast wieder anders überlegt: Gibt es denn keine kleinen Bio-Hühner? Sprich mit Körbchengrößen unter Doppel-D? Oder bin ich die Einzige, die sich immer erstmal alle zeigen lässt um dann von der kleinsten nur die rechte oder linke mitzunehmen? Was müssen das denn für rießen Vögel sein, dass die kleinste Brust noch immer 500 g wiegt?
Naja, die erste Hälfte der Hälfte wurde heute jedenfalls erstmal ausführlich in Sojasauce baden geschickt, um sie anschließend mit ein paar Zucchini, Chili und Erdnussbutter in eine Pfanne und anschließend ins Reisgetümmel zu werfen. Naja, für's Foto eigentlich erstmal nur neben den Reisberg, aber der wurde anschließend bestiegen, gesprengt und abgebaut.
Die Soße wirkt übrigens erstmal etwas dick und schluckt viele Farben, mit dem Reis gemischt gibt sich das aber und es schmeckt einfach volle lecker. Um genau zu sein so lecker, dass die zweite Hälfte der Hälfte morgen eventuell genauso endet:)


Mittwoch

Wok-Gemüse mit grünem Spargel, Sojasauce, Honig und Chili

Gestern war anscheinend Wok-Gemüse-mit-dunkler-Soße-und-Honig-Tag. Ich wusste das auch nicht, hab aber frisch überfressen an meiner leckeren Abendessensportion beim anschließenden Um-die-Arbeit-Drücken festgestellt, dass sowohl bei Elly als auch bei Katharina gestern Gerichte auf den Tisch gekommen sind, die dem meinen sehr ähneln... :)
Das schöne an dieser Wok-Pfanne ist, dass sie unheimlich schnell geht, und ganz schön wandelbar ist. Außerhalb der Spargelsaison einfach ohne Spargel, mal mit etwas mehr Gemüse, mal mit etwas weniger, mal mit Fleisch, etc. Deswegen gab es sie bei mir in den letzten Wochen auch des öfteren, wobei ich meist so in Eile war, dass weder ein Rezept, geschweige denn ein Foto hier gelandet ist. Dafür aber heute gleich in zwei Abwandlungen, und mit ein paar Erweiterungstips:


Sonntag

Recette réunionnaise: Rougail Tomate

Anfangs hab ich mich immer gewundert, dass in réunionesischen Restaurants auf den Tischen immer ein kleiner Tomatensalat steht, bzw. man spätestens mit dem Essen eine Miniportion serviert bekommt. Ein bisschen komisch fand ich die Portionsgröße schon, und auch, dass der Salat teils stückig, teils relativ klein gehäckselt war. Dann hab ich das erste Mal probiert und festgestellt, dass das wenn dann ein ziemlich scharfer Tomatensalat ist.
Stattdessen ist es quasi so eine Art réunionesisches Maggi. Naja, bzw. das was Maggi in gutbürgerlichen Restaurants, Malzessig in England und Chilisauce in jedem Asialaden ist. Geschmacklich hat es mit keinem davon etwas gemein, sondern erinnert eher ein sehr scharfes, würziges Chutney.
Gegessen wird Rougail zu fast allen Fleischgerichten (zu Fisch wird es eher auf Mangobasis serviert), egal mit welcher Soße. Aber da es wirklich eher eine scharfe, leicht fruchtige Soße statt eines Salates ist, passt es tatsächlich zu nheimlich vielem. Nur scharf muss man es mögen:


Freitag

Gebratene Nudeln mit Broccoli und Hühnchen

Ich nenn es jetzt einfach mal so. Denn alles andere, was ich mit reingeworfen habe, gehört zu den Dingen, die man schon fast standardmäßig bei jedem Schnellchinesen für ein paar Euro nachgeschmissen bekommt. Aber es ist eben einfach unglaublich lecker, billig, sättigend und so schnell zubereitet.
Und das tollste daran sind für mich übrigens die Nudeln. Die werden zur Hälfte immer schon einfach so genascht. Klingt komisch, schmeckt aber im Gegensatz zu den harten italienischen Nudeln wirklich als kleine Knabberei. Ich hab sogar schon diese kleinen, billigen Asiasuppen gekauft, nur um die Nudeln zu knabbern. Und das Suppenpulver wurde bei asiatischen Gerichten statt Gemüsebrühe weiterverwendet. Denn eigentlich mag ich diese ganz billigen Suppen nicht.
Aber zurück zu einem leckeren, selbstgekochten Gericht, das es zwar auch als Fertigessen gibt, aber weder viel schneller, noch einfacher und erst recht nicht leckerer ist. Obwohl ich es wohl anders zubereitet hätte, wenn ich nicht schon fertig blanchierten Broccoli dagehabt hätte:


Mittwoch

Peking-Suppe

Klingt immer unglaublich kompliziert. Aber vor allem, weil so viele verschiedene Zutaten drin sind. Wer aber öfter asiatisch kocht, hat die meisten Soßen sowieso zuhause und kann das restliche Gemüse gut weiterverwenden. Insbesondere, wenn man sowieso mal so groß für mehrere aufkocht, dass man sich ein Vorspeisensüppchen gönnt.
Außerdem muss man es mindestens einmal selbst ausprobiert haben, da man laut eines kritischen Teilzeitmitessers ein gutes asiatisches Restaurant daran erkennt, dass sie Pekingsuppe selbst zubereiten. Und diese natürlich entsprechend lecker ist. Ich hab sie übrigens am Wochenende das erst Mal zubereitet. Da mein eines Kochbuch leider kein Rezept dafür bereit hielt und da soviel reingehört, dass ich mir ob einer vollständigen Zutatenliste nicht sicher war, und wurde davor das Internet durchstöbert. Jedoch entweder nicht lang genug, oder es gab wirklich kein Rezept, dass alles beinhaltet hat, was für mich rein muss, bzw. ich weiß, dass reingehört.
Also hab ich mich einfach an eine eigene Kreation gewagt. Am Wochenende hatten wir noch etwas viel Fischsauce erwischt und leider nur Sambal Manis zur Hand gehabt, aber diesmal wurde die Schärfe mit Sambal Oelek perfekt. Der Rest hat schon am Wochenende wunderbar gepasst. Auch wenn es nicht die ökonomische Variante von Asiarestaurant nebenan ist, sondern eine Suppe mit sehr viel Einlage:



Scharfes Hühnchen und Gemüse in Hoi Sin Sauce mit Reis

Zur würdigen Überreichung eines Geburtstagsgeschenkes in Form eines Woks wurde dieser mit einem dreigängigen Menü gleich gemeinsam eingeweiht. Es gab Peking-Suppe, dieses Hähnchen und gebackene Bananen mit Honig im Knuspermantel. Die Rezepte kommen in den nächsten Tagen der Reihe nach, auch wenn ich ab Donnerstag schon wieder in der Weltgeschichte rumreise.
Hier erstmal der Hauptgang. Schmeckt übrigens besser, als es die alles braun färbende Hoi Sin Sauce optisch vermuten lässt:


Donnerstag

Pizza Poulet Crème

Normalerweise bin ich bei Pizza ja echt pingelig. Das darf nur leckerer Teig mit viel Tomatensoße, ganz viel Belag und Käse sein. Und als Belag kommen nur Berge an unterschiedlichsten Gemüse, manchmal auch Schinken oder Thunfisch in Frage. Hackfleisch geht maximal auf türkischer Pizza und Nudeln sind dort völlig fehl am Platz. Ebenso wie alle anderen Gerichte. Da kann man ja dann gerne Brot dazu reichen, statt das Essen mit Käse auf dem Brot zu überbacken.
Aber einmal, einmal bin ich schwach geworden und hab mich verliebt. Das war die Pizza Poulet Crème von Speed Rabbit, der Pizzaria gleich neben der Uni. Eigentlich auch nur indisches Curryhühnchen mit etwas Gemüse auf einer Pizza. Aber es schmeckt einfach so gut, dass ich es ganz ausnahmsweise als Pizza durchgehen lasse... :)
Das Ganze gibt es heute auf Fertigpizzateig, da ich hier glaub nicht mal über ein Rührgerät oder Mehl verfüge. Aber bspw. hier findet man ein schneller Rezept für Quark-Öl-Teig. Wobei echter Hefeteig hierzu wohl besser passt.
Zudem gehören eigentlich Champignons mit drauf. Da ich allerdings immer noch in München bei meinem Pilzhasser weile, muss ich heute natürlich auf diese verzichten. Als Alternative gibt es deswegen ganz kleine Kartoffeln mit drauf. Das gehört zwar eigentlich auch nicht auf eine Pizza, hab ich aber in Paris auch so mal vorgesetzt bekommen und für jemanden, der keine Pilze mag, ist das sicher die akzeptablere Variante:


Samstag

Bunte Gemüsepfanne in Kokossoße

Klingt irgendwie besser als "Küchenreste der Woche in Kokossoße", obwohl es eigentlich nichts anderes als Resteessen war. Insgesamt aber sehr lecker und so oder ähnlich auch schon manchmal gekocht. Mit Karotten, ohne Maiskölbchen, mit Lauch, ohne Lauchzwiebeln, mit Tomaten, ohne Pilze, sogar auch schon mit frischem Obst wie Ananas, Mango oder Papaya.
Heute auf jeden Fall - und so jetzt auch mal vorgestellt - mit Lauchzwiebeln, Champignons, Paprika und Maiskölbchen:


Freitag

Curry-Hühnchen in Ananas-Curry-Soße mit Reis

Ich weiß grad gar nicht, was ich dazu groß schreiben soll. Ich sitze einfach nur auf besonders leckere Art gesättigt hier. Und frage mich eigentlich nur, warum man nicht öfter Ananas bzw. eine agebrochene Ananasdose daheim hat. Denn das ist einfach so lecker! Und dabei so einfach und unglaublich schnell zubereitet:


Mittwoch

Recette réunionnaise: Bol renversé

Schon öfter angesprochen, nun kommt es endlich: Das typisch kreolische asiatische Gericht. Auf Réunion und Mauritius in leichten Abwandlungen in jedem asiatischen Restaurant zu finden. Wahrscheinlich aber in etwa so ursprünglich asiatisch wie das typisch deutsche Chinesisch Süß-Sauer.
Als ich den Namen das erste Mal auf einer Karte gelesen habe, hab ich an meinen Französischkenntnissen gezweifelt. Aber tatsächlich heißt das Gericht einfach nach der Zubereitung: Umgedrehte Schüssel.
Hier nun in der absolut grundlegenden Form, sprich den Zutaten, die eigentlich immer drin sind. Wer sich übrigens über die Portionsgröße wundert: Das stimmt schon so. Auch wenn ich es eigentlich nie schaffe, normalerweise in kleineren runden Tassen zubereite und die Menge quasi für zwei Portionen reicht. Aber wenn schon originalgetreu gekocht, musste es für's Foto natürlich auch in der - für kleine Mädchen - absolut ungewältigbaren Originalmenge einer normalen französischen Bol präsentiert werden:


Dienstag

Hühnchen nach Kanton-Art verfeinert mit Chinakohl und Cashewkernen

Auf dem heute ausgegrabenen Rezepteschmierzettel stand "Hühnchen Kanton-Art". Warum das nun Kanton-Art war, weiß ich auch nicht so genau, denn eigentlich waren meiner europäischen Auffassung nach einfach die Grundzutaten fast jeden "chinesischen" Reisgerichtes vertreten. Und zwar nur die: Fleisch, Sojasauce, Karotten und Lauchzwiebeln. OK, und Sake und Mu-Err-Pilze.
War mir dennoch etwas zu langweilig, weswegen ich es mit etwas Chinakohl und ein paar Cashewkernen verfeinert hab:


Samstag

Nasi Goreng

Klingt immer etwas aufwändiger. Aber eigentlich hat man nur durch das Omelette mehr Arbeit als bei anderen Reisgerichten mit Fleisch und Gemüse. Aber auch das - zumindest wenn man eine so kleine Portion zubereitet, dass eine Pfanne reicht - ziemlich schnell. Nunja, bei genügend Herdplatten vielleicht auch bei mehreren Pfannen. Und mit Resi vom Vortag geht es nochmal schneller.
Mich hat es übrigens auf die Idee gebracht, dass ich die Tage mal eine Bol Renversé machen muss. Auf Réunion hab ich das immer ein wenig mit Nasi Goreng verglichen, auch wenn durchaus etwas anderes ist. Aber dazu die Tage mal!
Jetzt erstmal ganz normales Nasi Goreng. Hier werden einige siche nicht glücklich mit der "deutschen" Zubereitung sein, und irgendwann versuch ich das ganze auch mal mit mehr Würze und Röstzwiebeln und so zuzubereiten. Aber meine Mama hat es immer so gemacht, und mir schmeckt es:



Freitag

Chinesische Reispfanne

Wie wir schonmal festgestellt haben, irgendwie gibt es viel zu viele asiatische Gerichte, die einfach nur Fleisch mit Sojamarinade und unterschiedlichste Gemüsezusammenstellungen enthalten. Die Namensgebung fällt schwer. Irgendwie ist das eben doch wie mit Nudeln-in-Tomatensoße-mit-XYZ. Aber diesmal habe ich mir zur Abwechslung immerhin mal wieder ein bisschen Speisestärke ans Fleisch gegönnt, auf dass es so schön sämig-saftig wird wie beim Chinesen an der Ecke:



Dienstag

Asiatisches Geschnetzeltes mit Sojasprossen und Glasnudeln

Ziemlich lange her, dass ich was festöstliches gepostet hab. Aber nachdem ich leider auf meine réunionesische Leckerei dank des vergessenen Koranders doch noch bis morgen warten muss, wurde immerhin mal wieder asiatisch gekocht. Schmeckt auch noch dazu etwas abwechslunsgreicher durch die Kombination aus Sojasoße, Sake und Curry:



Donnerstag

Fertigessen: Asiatische Nudeln mit schwarzer Bohnenpaste

Bleiben wir bei den Fertiggerichten. Aber bei den guten.
Seit Jahren kann ich die billigen Asia-Suppen nicht mehr essen. Drei Wochen Interrail und jeden Tag mindestens eine davon sei dank. Aber immerhin ungekocht schmecken mir die Nudeln als kleiner Snack noch immer.
Aber kommen wir zu den guten Asia-Nudel-Suppen. Die gibts zwar nicht unbedingt in kleineren Supermärkten, aber selbst kleine Städte verfügen mittlerweile ja über mindestens einen Asialaden. Und viel mehr als zwei von den billigen Nudelsuppen kosten die dann dort auch nicht. Aber dafür wird auch nicht maximal sondern mindestens eine Person davon satt, es gibt wesentlich mehr Auswahl, die Nudeln sind wirklich sättigend und es schmeckt einfach besser.
Die Marke ist letztendlich hierbei nicht mal das entscheidende. Aber die großen Päckchen müssen es sein. Und dann kommt es nur noch auf die gewünschte Geschmacksrichtung an. Obwohl es auch Hersteller gibt, die die Nudeln praktischerweise schon in eine topfgerechte runde Form pressen. Und eben DEN klassischen großen Hersteller, den ich vor allem auch aus nostalgischen Gründen immer wieder gerne beehre. Aber naja, das ist ja irrelevant.
Jedenfalls sind diese Gerichte sehr sehr lecker. Und am liebsten mag ich, richtig, Nudeln mit schwarzer Bohnenpaste. Und die schmecken wesentlich besser als es das folgende Bild vermuten lässt:



Sonntag

Gebratene Glasnudeln mit grünem Gemüse und Pilzen

Asiatische Resteverwertung vom feinsten. Ich hab heute viele Reste verwendet, aber ich versuche mal ein generelles Rezept wiederzugeben:



Mittwoch

Hähnchen-Spieße an Erdnussoße mit Brokkoli und Reis

Und hier jetzt auch das Rezept für die etwas abgewandelten Saté-Spieße, die ganz wunderbar nach der scharfen Curry-Kokos-Gurken-Suppe schmecken:



Scharfe Curry-Kokos-Gurken-Suppe

Ich war gerade am Fleisch marinieren für Saté-Spieße. Aber das muss dann ja erstmal ne Weile stehen. Da ich aber schon Hunger hatte, hab ich mal in den Kühlschrank gesehen. Und beim Anblick der Gurke fiel mir ein, dass ich ja mal wieder eine Gurkensuppe machen wollte. Da ich geschmacklich aber schon so auf das folgende indonesische Essen eingestellt war, durfte es natürlich keine klassische Gurkensuppe werden. Aber auf Gurken-Curry-Gemüse hatte ich auch keine Lust. Also hab ich eben Teile von beiden Rezepten zusammengeschmissen und ein wenig rumprobiert...
Und ich muss sagen, dass dies definitiv mal wieder eine Kreation ist, die - gäbe es eine Skala - ein Sternchen mehr als verfügbar verdient hätte! Wird definitiv noch oft, und nicht nur als Vorspeise gekocht werden:


Dienstag

Hühnchen mit Zuckerschotengemüse, Reisnudeln und Erdnüssen

Wir hatten es erst vor ein paar Tagen davon, wie man eigentlich richtig asiatisch kocht... Die einzige Quintessenz war, dass man sich schleunigst einen Wok anschaffen sollte. Ansonsten ist es wie beim "italienischen" Nudeln-mit-Soße-Kochen.
Dementsprechend kommt bei mir nach wie vor alles nach Geschmack in die Pfanne, ein paar eher asiatische Zutaten mit rein, Sojasoße an das Fleisch, und wenn es gut schmeckt, reicht das an Asiaflair:



Samstag

Schnitzel mit Brokkoli und Sesam

Ich kann mir nicht helfen, ich liebe Sesam einfach so sehr. Deswegen gibt es ihn schon wieder... Mal wieder mit Hühnchen und Sojasauce, diesmal aber mal mit Kartoffeln und Brokkoli kombiniert: