Donnerstag

Geröstete-Tomaten-Rosmarin-Suppe mit Parmesan-Cracker-Tassenkeksen

Bei Claudia hab ich neulich dieses tolle Rezept für Tomatensuppe aus frisch im Ofen gerösteten Tomaten entdeckt. Mit den nächsten fast schon überreifen Tomaten die meinen Weg kreuzten musste das natürlich sofort ausprobiert werden. Ganz ans Rezept gehalten hab ich mich dabei nicht, weil ich leider davor nicht mehr im Internet war, sondern einfach spontan in der Küche irgendwie losgelegt hab. Aber das Endergebnis war sehr, sehr lecker! Um genau zu sein so lecker, dass ich sie mittlerweile schon mehrfach gekocht habe. Manchmal wie hier fein durch ein Sieb passiert, manchmal einfach nur faul und schnell püriert. Lecker ist beides, auch wenn passiert natürlich etwas edler und feiner daher kommt.
Dazu gab es heute im Eifer des Gefechts denn spontan noch ein paar - optisch entsprechend nicht ganz perfekte - Parmesancracker. Der Ofen war ja schließlich schon vorgeheizt, das muss der sparsame Schwabe in mir ab und an ausnutzen. Inspiriert durch Tassenkekse wurden diese dann noch mit einer kleinen Aussparung versehen. Und siehe da: Das klappt. Denn sie sind doch einfach soooo lecker, und wirklich gut zur Suppe reichen kann man sie ansonsten eher schwer:


Zutaten (für 2 Vorspeisenportionen, etwa 600 ml)

- Tomaten (1000 g)
- Olivenöl (2-3 EL)
- Zwiebel (wahlweise eine)
- Knoblauch (2 Zehen)
- Rosmarin (1 größerer Zweig)

- Parmesan (frisch gerieben, etwa 6 EL)


Zubereitung (50 Minuten, Arbeitzeit nur etwa 30 Minuten)

Die Tomaten waschen, halbieren und samt Grün in eine Auflaufform geben.
Zwiebel und Knoblauch pellen, Zwiebel noch vierteln und ebenfalls mit in die Auflaufform geben.
Alles mit wenig Olivenöl beträufeln, pfeffern und salzen.
Den Rosmarinzweig waschen, grob trocknen und ebenfalls mit in die Auflaufform geben.

Im vorgezeizten Backofen bei 200°C etwa 25-30 Minuten backen (hängt ein bisschen von der Größe und Reife der Tomaten ab).

Währenddessen den Parmesan reiben und in runden Kreisen (jeweils etwa eineinhalb EL) auf Backpapier streuen. Jeweils an einer Stelle eine schmale Lücke lassen bzw. eigentlich nachträglich reinmachen, so dass die fertigen Cracker anschließend an den Suppenschüsselrand gehängt werden können.

Wenn die Tomaten fertig sind, diese durch ein Sieb in eine vorgewärmte Schale bzw. einen vorgewärmten Topf passieren (das dauert länger als man erstmal denkt, auch bei der kleinen Menge. Aber hey: Es macht Muckis und ist dafür etwas edler und wirklich handgemacht... ;).

Währenddessen die Parmesancracker bei 150°C etwa 8-10 Minuten backen (hängt von der Dicke, Einschubhöhe, etc. ab; beim ersten Mal also lieber früher schonmal in den Ofen linsen).

Anschließend auf dem Ofen nehmen und ein paar Minuten abkühlen lassen, damit sie fest werden.

Die fertig passierte Tomatensuppe gegebenenfalls nochmals abschmecken und in die Suppenschüsseln füllen.

Die Parmesancracker vorsichtig vom Backpapier abheben und jeweils zwei Cracker an den Suppenschüsselrand hängen und servieren.

Etwas Brot würde ersatzweise oder zusätzlich sicher auch gut dazu passen.


Preis (pro Portion) 1,50 Euro

Kommentare:

  1. Mhhh, ich muss unbedingt auch mal wieder Tomatensuppe machen.

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  2. So einen Cracker hätte ich jetzt auch gern! Und Tomatensuppe sollte ich vielleicht auch mal wieder versuchen. Das letzte Mal habe ich sie im Kindergarten vorgesetzt bekommen und bin seitdem beim Anblick schon geflüchtet. ;-)

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  3. Lecker! So wenige und einfache Zutaten und so ein tolles aromatisches Gericht!

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  4. Ich liebe Parmesan Cracker.Und die Tomatensuppe und wie Du Sie gekocht hast,Klasse;)

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  5. @ Creative-Pink: Ja, unbedingt! Vor allem gerade jetzt, wo man frische aromatische Tomaten ja geradezu hinterhergeschmissen bekommt.

    @ Charlotte: Parmesancracker sind einfach klasse! Aber bezüglich der Tomatensuppe ist es definitiv einen Versuch wert, das Kindheitstrauma zu überwinden. Fällt zwar manchmal schwer, aber manches chmeckt als Erwachsener dann doch plötzlich richtig lecker... ;)
    Und obwohl ich eigentlich ein Fan von Tomatensuppe mit Karotten drin bin, bin ich von dieser Variante aus im Ofen gerösteten Tomaten so richtig angetan. Mit Fertigsuppe mal überhaupt nicht zu vergleichen!

    @ moey: Ja, das ist wirklich super. Hab vorhin selbst nochmal dreimal über die Zutatenliste geguckt, weil sie mir sooo kurz vorkam. Aber wenn die Tomaten lecker sind, braucht es gar nicht mehr!

    @ Dzoli: Ja, ich auch. Und von der Zubereitung dieser Tomatensuppe war ich ja selbst auch sowas von angetan. Wirklich genial und definitiv einen Versuch wert!

    Liebe Grüße,
    Ina

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