Montag

Es wird nichts so heiß gegessen, wie es fotografiert wird

Das ist zumindest bei mir so. Denn da standen auch schonmal rechts und links ein netter junger Mann und haben auf Kommando den aufsteigenden Dampf vom Essen geblasen, auf dass das Foto scharf werden möge.
Dass das bei anderen anders läuft und vieles andere hat mich mein ersten Foodbloggertreffen gelehrt. Und so ein erstes Mal schreit natürlich förmlich nach einem Erfahrungsbericht, vor allem weil dann doch alles noch ganz anders kam, als man dachte. Aber im positivsten Sinne überhaupt:


Sonntag

Elsässer Flammkuchen

Da die Fotos vom gestrigen Foogblogger-Treffen in Würzburg gerade mit dem Herrn Mitgenießer gerade Richtung München düsen, muss mein bzw. unser Bericht davon leider noch ein bisschen warten.
Stattdessen erwartet euch jetzt ein Erfahrungsbericht unseres ersten "richtigen" Flammkuchens! Bisher gab es die hier nämlich nur in einer Sparvariante mit Wraps als Boden. Weil das auch sehr lecker und vor allem super schnell zubereitet und eine perfekte Resteverwertung ist. Aber: Eben nicht das Original!
Vor dem hatte ich nämlich auch immer ein bisschen Angst: Ich dachte, so ohne Ausrollhilfsmittel würde ich den Teig sicher nicht dünn genug bekommen, und sie würden im heimischen Backofen sicher nicht so superknuspriglecker werden.
Die Angst besiegt habe ich dann dank Charlottes super einfachem Flammkuchenteigrezeptes und einem Forumsbeitrag, der mich hoffen lies, dass im Gasofen der Gastkochwohnung zumindest Flammkuchen gut gelingen würden. Also nichts wie ran, solang es noch Federweißen gibt!
Gut, unsere Flammkuchen hatten letztendlich noch sehr individuelle, "handgemachte" Formen und der Gasofen hat halt doch zu vereinzelten Verbrennungserscheinungen an der Oberfläche geführt. Aber trotzdem: Die Flammkuchen waren genial: Knsupriger Boden mit reichlich leckerem Belag. Die wird es ab jetzt öfter selbstgemacht geben - auch wenn die Flammkuchenstandbetreiber darunter finanziell vielleicht ein wenig leiden müssen:) 


Freitag

Schweinefilet mit Pesto im Parmaschinkenmantel mit Rosmarinkartoffeln

Heute fehlen mir zur Abwechslung mal die Worte. Seltsam irgendwie, da ich das ja nicht mal zum ersten Mal koche, sondern nur endlich auch mal Fotos gemacht hab. Aber: Was soll man denn dazu auch noch groß sagen? Superlecker ist das! Und eines dieser perfekten Gerichte für Gäste, da sich alles ganz wunderbar vorbereiten lässt und dann nur noch zum passenden Zeitpunkt in den Ofen wandern muss, während man sich weiterhin beim Apero vergnügen kann: 


Dienstag

Es sind die kleinen Dinge, die das Leben schöner machen

Wie zum Beispiel, von der lieben Kerstin von Verboten gut! einen wunderschönen, freudestrahlend und glücklich machenden Blog-Award verliehen zu bekommen! Eigentlich war ich ja immer ganz groß darin, handgeschriebene Kettenbriefe zu brechen und warte eigentlich bis heute nur darauf, dass mir irgendwann ein Klavier auf den Kopf fällt. Und - weiblicher Gedankensprung - da ich mir nicht so sicher bin, wie das wohl in George Clooneys Jugend so war, denke ich gerade fast ernsthaft darüber nach, ob ich ein wenig Präventiv-Nespresso trinken sollte, um meine Überlebenschancen etwas zu verbessern... ;).
Um aber ganz sicher zu gehen, hat sich mein Unterbewusstsein ja eigentlich sowieso schon vor einiger Zeit dazu entschieden, Blog-Awards nicht als Kettenbriefe zu identifizieren, sondern im Gegenteil: ich finde sie toll! Erstens einmal, weil es einfach sooo schön ist, etwas "geschenkt" zu bekommen, und zweitens, weil es nochmal mindestens genauso schön ist, anderen etwas zu "schenken" und - als kleines Sahnehäubchen mit Kirsche - anschließend auch noch viele tolle neue Blogs kennenzulernen, weil jeder wieder jemand anderem diese schöne Kleinigkeit weiterschenkt... Ach, das Leben kann so einfach und so schön sein! :)
In diesem Sinne also erstmal nochmal ein ganz, ganz großes Dankeschön an die liebe Kerstin für diesen schönen Award, der mir den Tag so richtig versüßt hat:

Sonntag

Chili Cheese Nuggets

Ich musste feststellen, dass ich - obwohl eigentlich eher selten gepflegt amerikanisch essend - doch ein bisschen Fastfood-geschädigt bin: Als ich nämlich neulich im Gemüseregal Jalapenos entdeckt hab, musste ich als erstes an Chili Cheese Burger und Chili Cheese Nuggets denken... ;)
Also wanderte neben den Jalapenos auch gleich noch etwas Cheddar und ein paar Scheibletten mit in den Einkaufskorb. Zuhause wurde dann sofort das Internet konsultiert, aber zumindest ich war nicht in der Lage, ein Rezept für Chili Cheese Nuggets zu finden.
Naja, dann musste eben improvisiert werden! Das hat dann auch gleich beim ersten Mal ganz gut geklappt; beim zweiten Mal wurde nur noch im Detail etwas perfektioniert und die verwendeten Mengen abgewogen und notiert. Das einzige verbleibende Manko: Zum einen sind oberbayerische Bio-Jalapenos irgendwie nicht wirklich scharf (aber das kann man mit Chilipulver "korrigieren"), und zum anderen hab ich grundsätzlich ein Bällchen, bei dem die Panade eben doch nicht so ganz dicht hält. Aber der Geschmack... Der Geschmack ist genial:


Freitag

Mangold-Paprika-Quiche

Gerade geht hier alles etwas drunter und drüber. Deswegen kommt zur Feier des Tages, an dem ich endlich einkaufen war und wieder frisches Obst und Gemüse mein Eigen nennen kann, nicht etwa ein wunderbar frisches Rezept - sondern ein fast eine Woche altes, in dem ich "damals" die letzten vorhandenen frischen Zutaten verwurstelt habe. Entsprechend ist diese Quiche noch nicht so ganz das Optimum: Zum einen war der Vollkornmehlteig doch etwas arg "gesund", zum anderen hätte ich echt gern noch Egerlinge mit drin gehabt. Naja, lecker war es trotzdem! Nur die Pinienkerne sind geschmacklich leider etwas untergegangen..
Dafür war aber meine Quicheform ganz groß in Form, und ich liebe sie nach dem ersten herzhaften Backversuch jetzt noch mehr: Leicht einfetten, leicht bemehlen, ganz viel Mehl wiederabklopfen, und dennoch löst sich die Quiche sooooo toll. Und das macht den Genuss doch erst perfekt:) 


Mittwoch

Taglialette in cremiger Tomatensauce mit gebratenen Artischockenherzen

Mmmmmmmh lecker, Dosenfutter! ;) Nein, keine Angst, das stammt jetzt nicht etwa alles aus einer einzigen Dose und wurde nur noch kurz erwärmt. Aber außer dem Basilikum wurde keine einzige frische Zutat verwendet. Normalerweise gibt es sowas ja im Winter; aber nachdem ich es dank der vielen noch für die Diplomarbeit ganz dringend zu lesenden Bücher seit einer Woche nicht schaffe, irgendwann mal kurz einkaufen zu gehen (aber hey, ich geh ganz sicher morgen, "und wenn nicht morgen, dann übermorgen, oder zumindest irgendwann"), gibt es sowas eben auch schon jetzt... ;)
Und ich muss ja auch echt sagen: So lecker wie dieses Dosenfutter war, will ich da jetzt auch gar nichts drauf kommen lassen! Aber wer lieber ganz ganz frisch kocht, nimmt eben einfach frische Zutaten und verlängert die Kochzeit entsprechend nach oben:)


Dienstag

Selbstgemachte Chili Cheese Fries - neu interpretiert ;)

"Was sagt ein Soziologe (wahlweise zu ersetzen durch einen Soz.Päd., Historiker, Germanisten oder sonstigen Geisteswissenschaftler) ohne Arbeit zu einem mit Arbeit?" - "Einmal Pommes rot-weiß, bitte!"
Im Gegensatz zum klassischen Taxischein für mich immerhin halbwegs rosige Zukunftsaussichten. Denn dafür kann ich mich trotz einem komplett leeren Kühlschrank sogar neben der Diplomarbeit autodidaktisch berufsqualifizierend weiterbilden. Und zwar sogar in der Deluxe-Version, denn dank fehlendem Gefrierfach gibt es Pommes hier meist wirklich frisch selbst zubereitet. Für eine Portion dauert das ja eigentlich auch nicht viel länger als TK-Ware - nur muss man dabei eben anwesend sein.
Pommes rot-weiß sind allerdings eher schwierig bei mir zu realisieren, da Ketchup und Mayo in meinem Kühlschrank extrem selten gesehene Gäste sind.
Also eben Chili Cheese Fries. Bzw. nunja: zu wirklich originalgetreuen Chili Cheese Fries hat es dank fehlendem Hackfleisch und Bohnen natürlich auch nicht gereich. Aber hey: Es sind Fries mit Chili und Cheese - also eben doch irgendwie Chili Cheese Fries:)


Freitag

Leicht beschwipster Feigen-Walnuss-Camembert

Eigentlich wollte ich ja jetzt, da es wieder frische Feigen gibt, endlich mal wieder einen mit Feigen und karamellisierten Hasel- oder Walnüssen gefüllten, gebratenen Camembert zubereiten (so wie hier mit Äpfeln und Mandeln).
Aber in der langen Wartezeit kamen mir da dann "leider" sowohl Ellys kalt gefüllter Camembert mit Backpflaumen als auch Desys Käse mit Sellerie und getrockneten Feigen dazwischen.
Und nachdem ich dann auch noch einen so unglaublich cremigen Camembert nach Hause getragen hatte, dass er schon in kaltem Zustand fast davon gelaufen ist, war die Sache mit dem gebackenen Camembert endgütlig gegessen. Das wäre ja pure Verschwendung gewesen!
Und hätte mich zudem um den Genuss gebracht, einen phantastischen Camembert, aufgewertet durch eine mindestens ebenbürtige Füllung, einfach mal in kaltem Zustand zu genießen:


Donnerstag

Schnelle Kässpatzen aus der Pfanne

Ich hab es zwar schon erwähnt, aber ich sag es nochmal: Dank meiner Diplomarbeit bin ich gerade beständig auf der Suche nach dem schnellen Genuss. Das Gericht muss dann schon wirklich lecker sein, immerhin ist es nicht nur kulinarisch gerade oft der Höhepunkt des Tages. Aber gleichzeitig muss es eben auch noch schnell auf dem Tisch sein, möglichst wenig Zeit und Geduld beanspruchen und - im Idealfall - dann auch noch nur ganz wenig Küchenutensilien beschmutzen (denn zum abspülen finden Diplomanden nämlich natürlich auch nie wirklich die Zeit ;). Also alles nicht so einfach...
Aber diese schnelle Kässpätzlepfanne hat sämtliche Anforderungen mit Bravour gemeistert! Und das, obwohl sie eigentlich erst während des Kochvorgangs kreiert wurde, weil ich plötzlich viel zu hungrig war, um die Spätzle erst noch im Ofen zu backen (was denn genau betrachtet sogar auch noch ökologisch und studentenbudgettechnisch etwas wertvollen Strom gespart hat ;).
Und natürlich haben sie auch die zusätzliche, kässpätzletechnisch alles entscheidende Anforderung erfüllt, und herrlich viele, unglaublich lange Käsefäden gezogen:)



Dienstag

Geröstete-Paprika-Tomaten-Suppe mit Pinienkernen & Basilikumschmand

Seit Wochen träume ich jetzt schon von einer Suppe aus gerösteten Paprikaschoten. Gourmandes phantastische Rigatoni with Roasted Red Pepper Sauce waren für diese wundervolle Phantasie verantwortlich. Die Vorfreude währte verdammt lange, denn trotz allem fand kein Paprika den Weg zu mir nach Hause. Das wäre ja vollkommen in Ordnung gewesen, wenn die wenigstens klischeehaft größer als der letztendliche Genuss gewesen wäre. Aber nichts da: Suppe aus gerösteten Paprika und Tomaten - insbesondere verfeinert durch Pinienkerne, Basilikum und etwas Schmand (wobei Sahne oder Crème Fraîche sicher genauso toll sind, nur eben nicht im Hause waren) - ist einfach nur wahnsinnig lecker, und man ärgert sich direkt ein bisschen, dass man sie erst ausprobiert hat, als die Saison eigentlich schon wieder rum war: 


Montag

Calvados-Apfelküchle mit Zimt & Zucker

Ich hab zwar leider keinen Garten, nichtsdestotrotz ist ganz definitiv Apfelküchlesaison! Denn am allerbesten schmecken sie einfach mit diesen leicht säuerlichen heimischen Apfelsorten, die es fast nur jetzt zu kaufen gibt, da sie eben nur verbacken richtig lecker schmecken.
Beinahe hätte ich glatt die Saison verpasst, hätte mir da nicht jemand die letzten zwei Tage gefühlte hundert mal von den besten Apfelküchle überhaupt vorgeschwärmt. Anscheinend kann man bei denen nämlich nicht nur nix falsch machen, sondern sogar noch was besser machen!
Was genau das bei diesen Apfelküchle war, weiß ich leider nicht. Angespornt war ich aber, und hab den Kindheitsklassiker diesmal mit etwas Calvados verfeinert. Inhalttechnisch wie geschmacklich wurden Apfelküchle somit zur Erwachsenenversion erhoben:)


Sonntag

Sarahs Penne all'arrabbiata

Ein weiteres Lieblingsnudelgericht! Und zwar eins, auf das ich mich eigentlich schon ewig freue, aber die Umstände, die lieben Umstände, die wollten immer wieder, dass ich nur wahlweise Chili oder Tomaten oder Petersilie im Haus hatte. Aber jetzt, jetzt habe ich sie endlich mit geballter Organisationskraft ausgestochen und mich ins feurigscharfe Vergnügen gestürzt!
Sarahs Rezept ist nämlich superlecker und genau so scharf, dass es zwar richtig schön scharf ist, man aber trotzdem alles andere noch durch schmeckt. Perfekt! Nur mengenmäßig hab ich es etwas abgewandelt und ein klein bisschen mehr Nudeln und für mich alleine die Soßenmenge für zwei gemacht. Aber was will man machen als bekennender Soßenjunkie:)


Freitag

Schnelle Erbsensuppe mit Schmandcreme und Räucherlachs

Erbsensuppe ist besser als ihr Ruf! Obwohl ich eigentlich gar nicht weiß, wie ihr Ruf so ist. Aber ich seh es ja jedesmal selbst wieder: Pürierte Erbsen haben nicht die tollste Farbe, und die Suppe ist so bodenständig, dass man sie keineswegs als "Süppchen" beim Candle-Light-Dinner servieren könnte.
Aaaaaber: Wie oft gibt es denn schon Candle-Light-Dinner? Na also! Dafür will man oft genug was leckeres, schnelles, wärmendes und sättigendes haben und da kommt Erbsensuppe gerade Recht!
Dennoch kommt sie überraschenderweise übrigens selbst hier im Hause eines Erbsenpickers und Mushy-Peas-Fanatikers immer wieder nur dann auf den Tisch, wenn ich mich auf der verzweifelten Suche nach einem schnellen Essen im Vorratregal letztendlich über eine Dose Erbsen stolpere. Aber immerhin frage ich mich dann jedes Mal wieder, warum sie nicht auch mal "ganz normal" auf dem Speiseplan landet:) 


Donnerstag

Tortellini in Sahnesauce mit Räucherlachs und Rucola

Ich weiß ja nicht, wie andere das immer machen mit diesem regelmäßigen Essen. Wenn ich nämlich bspw. in der Diplomarbeitslektüre versinke, vergesse ich das Essen nebenbei schon fast. Oder naja, kleiner Hunger wird eben mit einem "nur noch der Absatz!" ausgesessen. Und erst ein rießengroßer Bärenhunger bewegt mich dann dazu, eine kleine Pause einzulegen, um so schnell wie nur irgend möglich irgendwas Essbares auf einen Teller zu zaubern.Entsprechend gibt es bei mir gerade sehr schnelle Küche zu meist schon nachtschlafenden Zeiten... ;)
Und ab und an - also meist dann, wenn ich kurzzeitig einen kompletten Fachbuchkoller hab - nehm ich mir ein bisschen Zeit und erzähl euch davon, dass schnelle Küche aber auch ganz schön lecker sein kann. So wie hier zum Beispiel: wenn der Herd nämlich nicht etwa ewig lang zum warm werden braucht oder so, stehen diese tollen Tortellini nämlich in 10 Minuten auf dem Tisch:


Montag

Geröstete Tomatensuppe mit Balsamicozwiebeln & gratinierten Brotwürfeln

Meine Lieblingssuppen? Definitiv Tomatensuppe (egal ob schnell aus Dosentomaten oder aus frisch gerösteten) und Zwiebelsuppe (egal ob klassisch französisch oder die helle Straßburger Variante)!
Wenn ich mich bisher so gar nicht entscheiden konnte, gab es immer eine Cipollata.
Ab sofort wird die Cipollata allerdings mit dieser Suppenkreation konkurrieren müssen, denn auch sie vereint einfach alles, was eine Tomaten- bzw. eine Zwiebelsuppe so richtig lecker macht:
Die Basis ist eine Tomatensuppe aus gerösteten Tomaten (sowieso super lecker und gerade einfach die perfekte Saison). Verfeinert wird sie durch eingelegte Balsamicozwiebeln (inspiriert von Steph), separat überbackenen Ciabattawürfeln (natürlich inspiriert von einer klassischen Zwiebelsuppe) und frischem Basilikum (weil das zu Tomatensuppe immer toll ist).
Und wer das bisher noch nicht rausgelesen hat: Das Ergebnis hat mich absolut umgehauen: 


Sonntag

Geröstete Tomatensuppe in einer rustikaleren & schnelleren Variante

OK, wirklich schnell ist eine Tomatensuppe aus gerösteten Tomaten nie gemacht. Das dauert eben ein bisschen, bis die Tomaten wunderbar aromatisch geröstet aus dem Ofen kommen. Aber dann fängt bei der hier vorgestellten, fein passierten Variante ja erst die wirkliche Arbeit an. Und genau die hab ich mir hier gespart, die Tomaten nur gehäutet und das Fruchtfleisch samt Kernen püriert statt durch ein Sieb gestrichen. Dadurch wird sie etwas fester in der Konsistenz, eben "rustikaler". Aber nicht minder lecker, wesentlich weniger arbeitsintensiv, und natürlich auch reichlicher:


Samstag

Erdnussbutter-Waffeln

Manchmal kommt man schon auf seltsame Ideen. Insbesondere nachts und sagen wir mal "leicht angedüdelt". Umso beruhigender, wenn man die abgefahrene Idee dann mal schnell googlet und feststellt, dass schon andere vor einem auf diese Idee gekommen sind. Dann kann es ja gar nicht sooo verrückt sein! Und perfekt ist dann natürlich, wenn man das Rezept sogleich ausprobiert, und das Endergebnis auch noch richtig lecker ist!
Nur die Menge fand ich etwas groß, die Hälfte ergab bei mir gute 6 Waffeln, für mich eine durchaus ausreichend große Portion. Und ich hab crunchy peanut butter verwendet, weil ich wenn dann nur die im Haus hab. War aber richtig lecker mit ein klein wenig Biss drin! Und gaaanz viel Puderzucker oben drauf, denn etwas Süße haben sie durchaus noch vertragen. Dann aber sind sie auch quasi "pur" ein absoluter Genuss! Naja, ich steh ja eh voll auf Waffeln. Und die leichte Erdnussnote ist echt mal eine leckere Abwechslung: