Montag

Schoko-Apfel-Tarte mit Cashewkernen

Yeah! Ich hab auch endlich eine richtige Tarteform. Also jetzt nicht so ein Rießending, sondern so eine, dass ich eben satt werd aber nicht mehr mit irgendwelchen Glasschüsseln oder Auflaufformen improvisieren muss oder immer nur Mini-Tartelettes backen kann!
Die musste natürlich eingeweiht werden! Da nur noch Äpfel da waren als süße Tarte. Mit dunklem Schokomürbeteig, weil das zu Äpfeln sowohl toll schmeckt als auch toll aussieht (man vergleiche hierzu bspw. diesen "normalen" versenkten Apfelkuchen mit dessen schokoladiger Variante... ;). Und... hm... warum eigentlich nicht mal Cashewkerne statt immer nur Haselnüsse bzw. Mandeln in allen möglichen Variationen auf dem Apfelkuchen? Wenn man es dann erstmal ausprobiert hat, weiß man übrigens erst recht keine Antwort mehr auf die Frage, warum man das nicht schon viel früher mal ausprobiert hat:)


Zutaten (für eine 19-cm-Tarteform)

- Ei (ein halbes)
- Zucker (30 g)
- Butter (65 g, zimmerwarm)
- Mehl (130 g)
- Kakao (20 g)

- Äpfel (2 eher säuerliche, Kuchenäpfel halt ;)

- Ei (ein halbes)
- Sahne (60 ml)
- Calvados (2 EL)
- Zucker (2 EL)
- Speisestärke (1 TL)

- Cashewkerne (2 EL)


Zubereitung (20-30 Minuten, 50 Minuten Backzeit)

Ein Ei verquirrlen und grob halbieren.

Die eine Hälfte mit 30 g Zucker, 65 g zimmerwarmer Butter, 130 g Mehl und 20 g Kakao zu einem glatten Teig verkneten.
Luftdicht verpackt nochmals etwa 20 Minuten in den Külschrank legen.

Währenddessen das restliche Ei mit 60 ml Sahne, 2 EL Calvados, 2 EL Zucker und 1 TL Speisestärke (zuerst mit etwas Sahne verrührt) verrühren.

Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden.

Cashewkerne grob hacken.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche oder zwischen 2 Schichten Klarsichtfolie rund ausrollen. Anschließend mit einem kleinen Rand in eine gefettete (und leicht bemehlte, ich habs da beim ersten Versuch fast etwas übertrieben) Tarteform drücken.
Die Äpfel darauf verteilen, den Guss darüber geben und die gehackten Cashewkerne darauf verteilen.

Bei 200°C etwa 45-50 Minuten backen (nach etwa der Hälfte der Backzeit eventuell mit Alufolie abdecken, falls der Kuchen zu dunkel wird).


Preis (pro kleiner Tarte) 2,40 Euro
Preis (pro Stück, sprich Viertel) 60 Cent

Kommentare:

  1. Hmm lecker! Sieht wirklich gut aus, gute Idee :)

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  2. Ja Man kann sehen das du gleich gutes gebaruch gemacht hast von deinen neuen eroberung.Sieht sehr lekker aus;)

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  3. Sieht gut aus! Weit enfernt von einem dieser ozz langweiligen Apfelkuchen!

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  4. *yummy* Cashewkerne sind schon 'so' ein 'Suchtmittel' ;D Sollte ich auch mal ins Backen mit einbeziehen - guter Tip - danke!!
    Die Form ist aus Keramik (oder so aehnlich :))? Und zufrieden?

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  5. Freut mich, dass euch die Kombination auch gefällt, war nämlich superlecker! Une deswegen dann doch schon fast zu klein... ;)

    @ grain de sel: Es gibt soooo viele leckere Apfelkuchenvarianten, hier warten auch noch ein paar Rezepte meiner Mama seit langem darauf, endlich mal selbst gebacken zu werden... Vielleicht klappt es ja diesen Herbst ;)

    @ Backflittchen: Ja, ich hab mir auch gedacht: "Warum verwendet man die eigentlich nie zum backen?" Klar, gemahlen im Teig wären sie eine relativ teure Zutat, aber so oben drauf sind sie auch definitiv finanzierbar. Wobei ich sie glaub demnächst auch mal im Teig ausprobieren werde, stell mir das auch richtig lecker vor... :)
    Die Form ist aus Porzellan. Nach dem ersten Backversuch bin ich voll zufrieden, löst sich alles auch ganz hervorragend raus! Das endgültige Urteil folgt dann nach der ersten herzhaften Tarte bzw. Quiche...

    Liebe Grüße,
    Ina

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  6. Was für ein leckeres Rezept - obwohl ich es ganz leicht umwandeln musste, mangels Calvados und Cashewkernen, ist es trotzdem toll geworden, und wandert auf jeden Fall in mein Rezeptbuch, um unvergessen zu bleiben. Ich habe meine Rezeptversion weiterverbloggt, allerdings natürlich nicht, ohne dich zu verlinken :)

    liebe Grüße!

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    1. Freut mich voll, dass es dir geschmeckt hat - und deine Version klingt ja auch richtig, richtig lecker! :)

      Liebe Grüße,
      Ina

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