Samstag

Valentinas Räucherlachs-Frischkäse-Ravioli mit karamellisierten Knoblauch und Zwiebeln

Nachdem schon so unheimlich viele leckere Rezepte beim Gewinnspiel eingegangen sind, bin ich mittlerweile schon voll dem Nudelwahn verfallen und musste ganz dringend das erste Rezept ausprobieren. Der Zufall hat entschieden, als mich heute ein Päckchen Nudelteig im Supermarkt anlachte, und so wurden als erstes Valentinas Räucherlachs-Frischkäse-Ravioli mit karamellisierten Knoblauch und Zwiebeln nachgekocht.
Rücherlachs war eh im Haus, nachdem mich der Herr von der Gastkochwohnung letzte Woche wieder mit diesen Räucherlachs-Röllchen angefixt hatte, die restlichen Zutaten waren allerdings nicht mehr so ganz im Kopf. Also musste denn doch etwas improvisiert werden. Aber wirklich nur ganz leicht, denn das Rezept klang so toll, da wollt ich eigentlich gar nichts anders machen. Und die Ravioli (heißen sie eigentlich auch noch so, wenn ich sie dreieckig mache? ;) schmecken wirklich genial! Und ich muss Valentina insbesondere voll und ganz Recht geben, dass karamellisierter Knoblauch und Zwiebeln dazu der helle Wahnsinn sind!
Ich will sofort eine Nudelmaschine, damit ich noch ganz oft selbst Nudeln machen kann:


Zutaten (pro großer Portion)

- Frischkäse (50 g)
- Pesto (1/2 TL, hier Oregano-Mandel, Petersilie-Walnuss passt sicher noch besser)
- Zitronensaft (etwa 1/2-1 TL)
- Petersilie und Schnittlauch (frisch gehackt, etwa 1 TL, etwas mehr Petersilie als Schnittlauch)
- Pfeffer, Salz
- Schalotte (eine halbe, aber nur in Ermangelung einer Lauchzwiebel)
- Räucherlachs (50 g)

- Nudelteig (etwa 80 g)
- Eigelb (eins)

- Knoblauch (2-3 Zehen)
- Schalotten (3, also eigentlich 2,5 ;)
- Zucker (etwa 1 TL)

- Butter


Zubereitung (30 Minuten)

Nudelteig aus dem Kühlschrank holen.

Frischkäse und etwas Zitronensaft mischen, Räucherlachs in kleine Stücke schneiden, Schalotte fein würfeln und alles unter den Frischkäse rühren. Mit Pfeffer, Salz, Zitronensaft, gehackter Petersilie und Schnittlauch abschmecken.

Nudelteig leicht ausrollen, in Quadrate teilen (weil ich als Schwabe und ohne Nudelmaschine keine Lust hatte, Teig wegzuschmeißen oder von Hand die Reste nochmal dünn auszurollen, obwohl mir Valentinas runde Ravioli sehr, sehr gut gefallen).
Jeweils etwas Füllung auf den Teig geben.

Eigelb verquirrlen (hier mit ein paar Tropfen Wasser) und die Teigränder damit bestreichen.

Quadrate über der Füllung schräng zusammenklappen und jeweils mit einer Gabel rundum nochmals etwas zusammendrücken, damit sie später nicht aufgehen (für kleinere Nudeln wären übrigens auch einfach zwei kleinere Quadrate aufeinander möglich).

Die Nudeln in kochendem Salzwasser etwa 3-4 Minuten garen, anschließend abtropfen lassen.

In Butter bei mittlerer Hitze von beiden Seiten anbraten.

Währenddessen Schalotten und Knoblauch pellen und wahlweise in etwas kleinere Stücke teilen.

Wenn die Nudeln fertig sind, etwa 1 TL Zucker in der Pfanne karamellisieren lassen, etwas Butter, Schalotten und Knoblauch zugeben. Alles kurz karamellisieren und anbraten und über die fertigen Nudeln geben.

Mit etwas frisch gehackter Petersilie servieren.


Preis (pro Portion) 3,40 Euro

Kommentare:

  1. Hah, wie schön! Ich freue mich, dass die das Rezept gefallen hat :) Mir schmeckt das auch sehr gut! Ich habe es auch einmal mit karamellisierten Feigen gemacht, ist auch der reiner Wahnsinn! Probier mal bei Gelegenheit!
    LG
    Valentina

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  2. War wirklich super lecker!
    Nach ordentlichen frischen Feigen such ich grad eh schon länger für ein anderes Rezept, nix zu machen hier... Aber irgendwann kommt auch die Feigensaison wieder, und spätestens dann wird es diese Nudeln sicher nochmal geben! ;)

    Liebe Grüße,
    Ina

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  3. Njami Njami;)Ich liebe frishes Knoblauch unter dem Grill.Feigen habe Ich in meinem Garten aber schon vergangen:)Schoene Photos;s

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  4. Hui ... wenn das nicht verboten gut ist ... dann weiss ich es auch nicht mehr ;o)
    Schönen Sonntag

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  5. Aber hallo! Ich kann wirklich nur kedem raten, dieses Rezept ebenfalls nachzukochen! Super, super lecker!

    Liebe Grüße,
    Ina

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