Montag

Fettuccine Boscaiola in einer tomatigen Variante

Die italienische Art einer Holzfällersoße. Oft nur mit Pilzen und Speck in Sahnesoße, bei mir meist in Tomaten-Sahne-Soße und wie hier mit Schinken statt Speck:



Sonntag

Scholle an Frühlingszwiebel-Tomaten-Ragout mit Bratkartoffeln

Wir waren auf Rügen in einem leckeren kleinen Lokal, dessen Name ich ob der Fülle an Restaurantbesuchen leider schon wieder vergessen habe. Aber ganz sicher weiß ich noch, dass sie ein solches Ragout auf ihrer Karte stehen hatten und es sehr sehr lecker war. Prinzipiell ja eigentlich nichts außergewöhnliches oder besonders kompliziertes. Aber dennoch habe ich es in dieser Form noch nie zu Fisch gekocht oder serviert bekommen. Und musste es dementsprechend - auf dass es nicht gleich wieder in Vergessenheit gerät und weil es einfach nur lecker war - gleich mal zuhause nachkochen. Zwar in etwas anderer Kombination, aber dennoch: Es hat wunderbar geklappt und genauso gut geschmeckt:



Samstag

Mascarpone-Quark-Creme mit Trauben und Keksen

Nachdem es das neulich mit Himbeeren gab, nun die eigentliche Ursprungsvariante, wie ich es normalerweise kenne. In diesem Fall ebenfalls mit Amarettini zubereitet, geht aber genauso mit anderen Keksen. Vor allem Schoko-Cookies sind auch eine sehr leckere Kombination. Und das Dessert lässt sich auch wunderbar für größere Feiern vorbereiten:



Überbackene Schnitzel mit Gemüse in Zwiebelsoße

Die etwas andere Verwendung einer Tütensuppe. Das Schlimmste an diesemGericht ist übrigens, dass ich den Geruch hier nicht posten kann. Denn schon wenn es in den Ofen kommt, duftet es so herrlich nach dieser Mischung aus Sahne, Weißwein und Zwiebeln. Und dann kommt noch der Parmesan hinzu... Hmmmm, lecker:



Spaghetti Mamma Mia Mozzarella

Ich weiß nicht mehr, aus welchem Film dieses Zitat stammt, aber ich erinnere mich noch lebhaft an die Zeit, in der es quasi jede zweite Gefühlsäußerung in meinem Freundeskreis untermalt hat. Zur gleichen Zeit entstand aus Resten dieses Rezept, und wurde gleich stolzer Namensträger. Wie ich mittlerweile weiß, ist es sogar auch für Italiener eine vertretbare Zubereitungsart der heiligen Pasta. Denn auch dort gibt es kalte Tomatensoße, wenn auch etwas anders zubereitet:



Freitag

Schnelle Himbeer-Mascarpone-Törtchen

In diesem Fall Resteverwertung von gestern, aber es gibt einfach wirklich leckere Fertigtörtchen. Und sie sind immer noch billiger als beim Bäcker, meist schneller gemacht, als bis man hingelaufen ist, lassen sich wunderbar lagern und sind zusätzlich weder mit kiloweise Zucker im Belag noch mit Unmengen klaren Kuchenguss versehen. Diesmal gab es sie mit Mascarpone und Himbeeren:


Rotbarbenfilet mit Champignon-Tomaten-Gemüse

Frisch aus dem Norden zurück ist meine Lust auf Fisch dennoch nicht gestillt, sondern eher neu erwacht. Leider gibt es hier natürlich eine wesentlich geringere Auswahl, weshalb dieses Gericht - normalerweise mit Rotbarbe zubereitet, deshalb auch so der Name - heute eben mit Scholle schmecken musste. Und es auch tat:





Donnerstag

Amaretto-Mascarpone-Creme mit Himbeeren und Amarettini

Und wiedermal kommt die herrlich wandelbare Mascarpone-Quark-Creme zum Einsatz. Diesmal mit frischen Himbeeren und den schon viel zu lange in meiner Küche Platz wegstehenden Resten einer grundsätzlich überdimensionierten Packung Amarettini:


Mittwoch

Bruschetta pomodori

In Deutschland neben Caprese wohl der Klassiker DER italienischen Vorspeisen. Obwohl es mittlerweile auch oft als Snack zwischendurch oder auf Fingerfoodbuffets zu finden ist.
Das Tolle daran ist nicht nur die einfache Zubereitung und der außergewöhnlich gute Geschmack, sondern auch die Tatsache, dass es wunderbar wandelbar ist. Nur minimale Änderungen am Grundrezept ergeben ein vollkommen anderes geschmackliches Erlebnis. Aber dazu unten mehr. Hier erstmal "mein" Grundrezept:



Eierkuchen wie bei Oma, dazu Apfelkompott

Liebe geht eben doch durch den Magen. Nur, dass es heute möglichst hochgestochen und exotisch klingen und dazu noch kunstvoll aussehen muss. Früher hat es anscheinend gereicht, wenn man die besten Eierkuchen gemacht hat, um Männerherzen höher schlagen zu lassen. Zumindest, wenn man meiner Oma Glauben schenken darf. Und Omas sollte man in Küchenfragen eigentlich immer Glauben schenken.
Meine hat mir jedenfalls unter anderen irgendwann einmal verraten, dass sie früher - als man natürlich nicht so viel hatte - heimlich immer ein Ei mehr in ihren Pfannkuchenteig gegeben hat. Wodurch sie natürlich besser schmecken. Und die Herren im Dorf von ihren Kochkünsten angetan waren.
Aus diesem Grund nenne ich die Pfannkuchen hier auch ganz bewusst Eierkuchen. Denn sie enthalten einfach wesentlich mehr Ei als das, was man gemeinhin als Pfannkuchen kennt. Und sie sind in guter alter Manier in etwas großzügiger bemessenem Fett ausgebacken. Durch den etwas dickflüssigeren Teig werden sie in diesem Fall auch wesentlich dicker, als ich das bei Pfannkuchen normalerweise mag. Aber durch das viele Ei schmecken sie nicht zäh, sondern erinnern geschmacklich eher ein wenig an Kaiserschmarrn.
Jedesmal wäre mir das zu heftig, aber wenn wie heute dringend Eier weg müssen, kann man sich diese etwas gehaltvollere Variante durchaus mal gönnen.
Dazu gab es ein einfaches Apfelkompott. Wer alleine isst, will ja schließlich nicht jedesmal ein neues Glas aufmachen, nur weil er etwas Beilage zu seinen Pfannkuchen will:



Champignon-Creme-Suppe

Naja. Eigentlich wäre in diesem Fall Pilzrahmsuppe der passendere Name. Zum einen weil ich nur Egerlinge da hatte - welche übrigens auch die etwas dunklere Farbe der Suppe mit bedingen. Andererseits weil ich zwar Crème Fraîche verwendet habe, aber nicht wirklich viel Sahne in der Suppe steckt. Muss es meines Erachtens auch nicht.
Viel länger als die Tütenvariante dauert es nämlich auch frisch nicht, dafür schmeckt es aber auch besser und lässt sich zudem auch in kleinen Mengen für Singles - naja, eigentlich alle Alleinekochenden eben - zubereiten:


Dienstag

Bratapfel-Kompott für Faule

Ja, es ist eigentlich eher ein winterliches Gericht. Aber da es da draussen so schön herbstliches Wetter hat, war es - leicht abgewandelt - gerade genau das richtige Dessert, um sich damit in eine warme Decke zu kuscheln. Entstanden ist es ursprünglich übrigens "ganz weit weg", als ich mal unglaubliche Lust auf Bratäpfel hatte, aber leider weit und breit kein Ofen zur Verfügung stand. Und erhalten hat sich das Gericht in dieser Form, weil es einfach so schön schnell geht und trozdem ein bisschen nach Bratäpfeln schmeckt:


Lauwarmer Pilzsalat mit Petersilie und Parmesan

Ein wirklich leckerer Sommersalat, heute mal mit Eisbergsalat zubereitet. Durch den Sherry-Essig und die Kombination aus Champignons und Parmesan erhält er eine erschfrischend mediterrane Note.
Idealerweise verwendet man hierbei möglichst kleine Champignonköpfe. Meine hatten kaum mehr als 2 cm Durchmesser. Geht aber natürlich auch mit größeren Pilzen, die man dann eben zusätzlich noch in Scheiben schneidet.
Mit den Fotos bin ich mal wieder nicht so zufrieden. So langsam scheint die kleine Kamera nicht mehr nur an zuviel Sand im Getriebe zu leiden. Aber es war dann auch einfach zu lecker, um sich das Ergebnis erst noch anzusehen und gegebenenfalls nochmal zu fotographieren:


Donnerstag

Ofenkartoffeln mit Kräuterquark

Eines der simpelsten Gerichte überhaupt. Bei meiner Mama gab es das meistens noch mit Butter und Salz. Schon damals hab ich das geliebt. Aber mittlerweile bin ich mehr ein Fan von Kräuterquark zu den Kartoffeln. Die müssen auch nicht unbedingt aus dem Ofen sein, schlichte Salz- oder Pellkartoffeln tun es auch. Und zur Not - wie hier - geht es auch mal mit gesalzenem Quark (wenn eben weder Kräuterquark noch frische Kräuter spontan zur Hand sind):



Garnelen in Chilli-Knoblauch-Öl

Eigentlich die beste Zubereitungsart. Abgesehen von fangfrisch gegrillten natürlich. Nur muss man darauf achten, dass man das Öl wirklich ausreichend würzt, da die Garnelen durch die Schale nur relativ wenig Geschmack annehmen.
Für bessere Fotos muss ich mich übrigens doch nicht unbedingt mit Ollis Kamre, sondern vor allem mit den Münchner Lichtverhältnissen anfreunden. Meine Kamera liefert dort auch nicht das perfekte Ergebnis. Aber vorstellen kann man es sich auch so:



Heidelbeer-Smoothie

Eigentlich wollte ich erst selbst einen Heidelbeer-Joghurt machen, aber das muss nun doch noch warten. Spontan war dann trotz der mittlerweilen nicht mehr ganz so unangenehm heißen Jahreszeit ein Smoothie der Sieger der Küchenüberlegungen.
Funktioniert nach dem gleichen Grundprinzip wie alle anderen Smoothies, ist aber auch genauso lecker:



Fertigessen: Asiatische Nudeln mit schwarzer Bohnenpaste

Bleiben wir bei den Fertiggerichten. Aber bei den guten.
Seit Jahren kann ich die billigen Asia-Suppen nicht mehr essen. Drei Wochen Interrail und jeden Tag mindestens eine davon sei dank. Aber immerhin ungekocht schmecken mir die Nudeln als kleiner Snack noch immer.
Aber kommen wir zu den guten Asia-Nudel-Suppen. Die gibts zwar nicht unbedingt in kleineren Supermärkten, aber selbst kleine Städte verfügen mittlerweile ja über mindestens einen Asialaden. Und viel mehr als zwei von den billigen Nudelsuppen kosten die dann dort auch nicht. Aber dafür wird auch nicht maximal sondern mindestens eine Person davon satt, es gibt wesentlich mehr Auswahl, die Nudeln sind wirklich sättigend und es schmeckt einfach besser.
Die Marke ist letztendlich hierbei nicht mal das entscheidende. Aber die großen Päckchen müssen es sein. Und dann kommt es nur noch auf die gewünschte Geschmacksrichtung an. Obwohl es auch Hersteller gibt, die die Nudeln praktischerweise schon in eine topfgerechte runde Form pressen. Und eben DEN klassischen großen Hersteller, den ich vor allem auch aus nostalgischen Gründen immer wieder gerne beehre. Aber naja, das ist ja irrelevant.
Jedenfalls sind diese Gerichte sehr sehr lecker. Und am liebsten mag ich, richtig, Nudeln mit schwarzer Bohnenpaste. Und die schmecken wesentlich besser als es das folgende Bild vermuten lässt:



Fertigessen: Back-Camembert mit Preiselbeeren

Natürlich einfach nur Packung-auf-hmmm-lecker. Ich kenn glaub nicht mal jemanden, der sich die Mühe macht, seinen Camembert selbst zu panieren. Irgendwie ist es viel zu praktisch einfach einzeln fertig abgepackte, und garantiert reife Camemberts zu verwenden.
Nur bei den Preiselbeeren bin ich eigen. Die müssen extra dazugekauft werden. Denn: In den fertig zusammengestellten Packungen sind maximal dann genügend Preiselbeeren dabei, wenn nur die Hälfte Preiselbeeren mag. Denn ich kenne ehrlich gesagt niemanden, der nur ein bisschen Dekopreiselbeeren zu irgendwas isst. Entweder jemand mag sie gar nicht, oder er isst sie reichlich dazu. Also wird zumindest dies extra gekauft:


Schokoladen-Pudding mit Mandelblättchen aus der Mikrowelle

Eigentlich kann ich gar keinen Pudding kochen. Ich hab es ein einziges Mal versucht. Das Endergebnis war halb eingebrannt, halb klumpige Masse.
Aber was soll ich machen? Meine Mama hat mir nur beigebracht, wie man Pudding schnell und unkompliziert in der Mikrowelle zubereitet. Aber böse bin ich ihr deswegen ganz sicher nicht. Dass das geht steht nur seltsamerweise nie auf den Packungen drauf.
Die beste Kombination ist auf jeden Fall - nur minimalst subjetiv betrachtet natürlich - Schokolade mit Mandeln:


Scholle in Kapernsauce

Ein Essen, bei dem man um einiges nicht rum essen kann, was viele nicht mögen. Bereits Fisch im Allgemeinen ist nicht jedermans Sache. Und Kapern sind vielen zu kräftig im Geschmack.
Aber wer sie mag, wird diese Soße lieben. Cremig, aber mal was anderes als schlichte Sahnesauce:



Dienstag

Tortilla Rolls mit Frischkäse-Dip gefüllt

Ich war fasziniert. Tortilla Rolls. Aber: Auf der Packung stand, dass man damit besonders gut dippen könnte. Nunja. Dippen vielleicht schon. Aber normalerweise steht das Dip zum Tortilla Chip ja eigentlich in einem etwas anderen Verhältnis. Eigentlich schaufelt man ja eher Unmengen von Dip mit möglichst wenig Chips in sich rein. Und dazu sind die gängigen Dreiecke definitiv besser geeignet.
Aber dann kam die rettende Idee von Marius: Man könnte die Röllchen ja füllen. Also wurde dies ausprobiert. Und siehe da: Das Befüllen stellte sich als wesentlich einfacher als gedacht heraus. Und dank eines relativ festen Frischkäse-Dips und kalter Aufbewahrung wurden sie nicht mal lätschig.
Insgesamt sehr lecker, aber natürlich trotz allem eher was für gediegenere Parties mit Fingerfood-Buffet. Aber da machen sie sicher was her:



Crêpes suzettes

Obwohl ich die Crêpes-Pfanne neulich dann doch nicht gekauft habe, hatte ich dennoch mal wieder Lust auf typisch französische Pfannkuchen. Crêpes suzette klingen zwar kompliziert und sehen auch immer so aus, sind es aber eigentlich gar nicht. Normalerweise mache ich eine wesentlich kleinere Menge, da ich einfach restliche Pfannkuchen (natürlich vorausschauend dünn zubereitet) verwende. Aber hier mal das "normale" Rezept:



Selbstgemachtes Schlemmerfilet à la Bordelaise

Ja: Das gibt es noch immer als TK-Fertiggericht. Aber schon lange nicht mehr als Fertigkochmischung. Dafür gab es damals aber ein Ersatzrezept von Maggi.
Und das wurde mittlerweile an manchen Stellen ergänzt, an anderren vereinfacht. Und selbst gekocht schmeckt es einfach viel viel besser! Und mit frischem bzw. bereits aufgetauten Fisch dauert es nicht mal länger: 



Cappelletti mit zerlassener Butter und frischem Parmesan

Die einfachste Zubereitungsart überhaupt, aber gerade bei etwas feiner gefüllten Nudeln die einzige, die nicht den Geschmack komplett erschlägt. In diesem Fall waren es Nudeln mit Trüffel-Ricotta-Mascarpone-Füllung, passt aber auch zu anderen Füllungen:



Montag

Palatschinken à la Corny

Nicht alles, was von einem Ex-Freund übrig bleibt, muss in einer Kiste verstauben. Von jedem bleibt einem meist mindestens ein Rezept in Erinnerung. Ihre absolute Spezialität, ihr Lieblingsgericht, ihre abartigste Zutatenkombination, oder einfach nur ihre Lieblings-Küchenreste-Kombination. Wie in diesem Fall. Und es war tatsächlich so lecker (obwohl ich Pfannkuchen eigentlich lieber süß esse), dass ich es bis heute des öfteren zubereite:



Melone in weißer Schokolade und Pistazien

Obst und Schokolade passt einfach phantastisch zusammen. Ob nun im Winter beim Schokoladenfondue oder im Sommer auf jedem Volksfest am Schokofrüchtestand. Hier eine etwas phantasievollere, edlere, aber sehr leckere Variante. Zubereitet werden kann sie entweder klassisch als Spieße oder als kleine fruchtige Häppchen beim Buffet: