Freitag

Herzige Erdbeer-Mascarpone-Schoko-Torte

Nein, es ist nichts unglaublich romantisches passiert und ich hab auch nicht den Valentinstag in den Mai verschoben. Obwohl das eine viel schönere Jahreszeit dafür wäre...
Ich hatte nur einfach unheimlich Lust auf Erdbeerkuchen, aber nicht mehr genug Erdbeeren für eine normale Springform daheim. Aber dann fiel mir glücklicherweise meine lange nicht mehr verwendete Herzkuchenform ein, für die meine Erdbeeren gerade noch ausreichten.
Nur hatte ich irgendwie auch noch Lust auf Schokokuchen. Also kein Bisquitboden. Schoko und Erdbeer passt ja auch super zusammen! Nur der klassische Vanillepudding ging mir dazu nicht so recht in den Kopf. Aber im Kühlschrank fand sich zum Glück noch Mascarpone. Und wenn schon, denn schon, also gab es auch gleich noch eine Mascarpone-Füllung dazu. Entgegen der generellen Logik dank fehlnder Sahne eben ohne die. Und siehe da: So eine Mascarpone-Tortenfüllung schmeckt auch ohne Sahne herrlich cremig.
Und naja, wenn schon Schoko, dann musste natürlich auch noch etwas richtige Schokolade mit dazu!
Und so gibt es jetzt eben ganz ohne besonderen Anlass eine kleine Erdbeer-Schoko-Mascarpone-Torte. Ist doch auch mal schön. Und weil es so schön und auch so lecker und eben mal wieder was ganz besonderes ist, gibt es gleich gaaaanz viele Fotos:


Donnerstag

Frozen Joghurt Strawberry Smoothie

Ist ja schon ein ziemlich abgefahrener Anglizismus. Aber er klingt im Gegensatz zu Erdbeer-Joghurt-Smoothie eben nicht nach einem mit Milch verlängerten Erdbeerjoghurt, sondern nach dem, was es ist: Frische Erdbeeren mit gefrorenem Joghurt aufpüriert!
Also keine verrückte Früchtekombination oder so. Ein simpler Smoothie. Aber dennoch einen Post wert. Weil es eben doch nicht nur pürierte Früchte oder eben eine simple Erdbeer-Milch ist. Denn der Honig und der gefrostete Joghurt bringen doch nochmal einen besonderen Geschmack rein. Und ein bisschen auch einfach deswegen, weil ich bisher jedesmal wieder am rumexperimentieren bin, wieviel von welcher Zutat ich nun zugeben muss. Und jetzt hab ich es schriftlich zum nachgucken beim nächsten Mal:


Julianes Erdbeersalat mit Parmaschinken, Parmesan und Crema di Balsamico

Heute Nacht erst bei Juliane entdeckt, und schon steht er auch bei mir auf dem Tisch. Aber er sah auch einfach so unheimlich lecker aus, alle Zutaten waren im Haus und er klang nach dem perfekten, leichten Mittagessen bei diesen sommerlichen Temparaturen. Insbesondere wenn man gleich zum lesen - gut, wissenschaftliche Fachwerke, aber dennoch - in den Garten geht... :)
Ich hab mich weitestgehend an Julianes Rezept gehalten, nur die Menge etwas reduziert und das Dressing mit Honig und weißem Balsamico statt Zucker und normalem Weißweinessig zubereitet.
Und muss sagen: Es ist ein herrlich fruchtig leichter Salat, wirklich perfekt bei diesem Wetter. Einzig den Schinken werd ich das nächste Mal vielleicht rauslassen. Nicht, dass er nicht gepasst hätte, nur fand ich ihn nicht wirklich nötig. Viel zu begeistert war ich von der puren, unheimlich harmonischen Kombination von Erdbeeren, Parmesan und Crema di Balsamico:



Mittwoch

Risotto mit karamellisiertem grünen Spargel und Walnusskernen

Marktstände sind wirklich unfair! In der gesamten Innenstadt lacht einen gerade überall frischer fränkischer Spargel an. Da kann man einfach kaum wiederstehen. Vor allem, wenn es wunderbar dünner grüner Spargel ist. Obwohl ich es natürlich auch toll finde, dass hier auf dem Markt weißer Spargel "kostenlos und umsonst" bzw. einen Stand weiter "gratis und umsonst" geschält wird. Dabei schälen die nicht mal umsonst, sondern wirklich gut und schnell, und die Schalen bekommt man auch noch mit.
Sorry, ich schweife ab. Zurück zum grünen Spargel und meinem Risotto. Das hab ich eigentlich wie immer zubereitet, nämlich mit im Ofen mit etwas Butter und Puderzucker leicht karamellisiertem grünen Spargel. So mag ich es am allerliebsten! Nur Zitrone hatte ich nicht da, aber nach kurzen verzweifelten Überlegungen wanderten stattdessen denn einfach ein paar Blatt Zitronenmelisse mit ins Alufolienpäckchen. Hat auch wunderbar gepasst.
Das einzig wirklich neue sind die gerösteten Walnusskerne. Die Idee dazu hab ich von hier. Und ich muss sagen: Durchaus lecker, verleiht dem ganzen nochmal etwas mehr Biss - obwohl ich den Spargel auch eher bissfest zubereite -, muss für mich jetzt aber nicht immer zwingend mit dabei sein. Irgendwie bin ich da vielleicht Purist. Denn der karamellisierte grüne Spargel an sich ist einfach schon ein Hochgenuss:


Champignons mit Käsefüllung - gegrillt, gebacken oder gebraten

Vor langer, langer Zeit hab ich hier schonmal die Spezialversion mit Gorgonzola und Honig vorgestellt, heute komm ich zu ganz bodenständigen, einfach gefüllten Champignons: Einmal mit Blauschimmelkäse - mein absoluter Favorit, der so eigentlich ständig auf den Tisch kommt -, einmal mit Ziegen-Brie.
Mit viel Salat und Brot reichen ein paar davon auch, um satt zu werden, normalerweise gibt es sie bei mir allerdings als vegetarische Beilage beim Grillen oder als kleine Vorspeise - dann meist 2-4 Stück, je nach Größe, mit jeweils einem anderen Weichkäse gefüllt:


Dienstag

Pizza mit grünem Spargel, Parma-Schinken und Sonneblumenkernen

Gestern Abend nahm an zwei räumlich getrennten Computern mit Hilfe von Telefon und Skype unser nächster Urlaub endlich Gestalt an. Sowas dauert natürlich: Städtewahl, Dauer, Flugsuche, Hotelauswahl, etc. Aber letztendlich waren wir erfolgreich, jetzt muss nur noch alles gebucht werden, aber das machen wir dann heute Abend.
Jedenfalls hat mich diese herrliche Pizza gestern nicht nur einfach für die lange, teils verwirrend komplizierte Internetrecherche gerüstet. Nein, sie hat auch irgendwie schon nach Urlaub geschmeckt. Der Belag hat etwas herrlich sommerlich leichtes und alles harmoniert ganz wunderbar. Und nebenbei sieht die Pizza auch noch einfach herrlich sonnig frühlingshaft farbenfroh aus. Da muss man doch Lust auf Urlaub bekommen:


Sonntag

Champignon-Creme-Suppe mit Frischkäse

Ich bin ja nun kein großer Verfechter ständigen Verzichtes auf leckere Lebensmittel, nur weil irgendjemand sagt, sie seien zu fett, würden fett machen oder seien sonstwie ungesund. Eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall: Ich esse "Ungesundes" eigentlich vollkommen ohne schlechtes Gewissen! Nach übermäßiger Völlerei hab ich meist eh nur noch Lust auf eine Rießenladung Obst, also lieber einmal ordentlich schlemmen statt ständig drüber nachzudenken.
Nichtsdestotrotz kommen bei mir natürlich auch immer wieder "gesündere" Varianten von Klassikern auf den Tisch. Meist aber eben nicht absichtlich, um das Ganze leichter zu machen. Sondern wahlweise aus Zufall (wie heute, weil weder Sahne noch Crème Fraîche vorhanden waren, die ich normalerweise verwende), oder weil mir das Originalrezept bspw. viel zu süß war (wie bspw. hier).
Naja, aber immerhin sitze ich in solchen Momenten der Erkenntnis dann doch irgendwie schmunzelnd vor meinem Essen, und freue mich, dass ich etwas gekocht habe, was ich auch mal nur-ein-Salatblatt-aber-bitte-ohne-Dressing-Phanatikern vorsetzen kann, ohne mich rechtfertigen zu müssen. Und das allen anderen am Tisch dennoch schmecken wird: