Sonntag

Nürnberger Würstchen in würzigem Schlafrock

Würstchen im Schlafrock sind ein schneller, einfacher Klassiker für jedes Partybuffet. Meist werden sie jedoch pur in Blätterteig eingerollt, und oft auch Wiener oder sonstige kleine Würstchen.
Ich hab sie heute etwas verfeinert zubereitet, und zwar in zwei Varianten: Eine einfachere mit Ketchup (das ich sonst zu Nürnbergern nicht so mag, aber hier passt es), etwas Reibekäse und Kümmel.Und eine etwas edlere Variante mit Parmaschinken, Senf und Blauschimmelkäse.
Klingt vielleicht erstmal etwas seltsam, schmeckt aber wirklich lecker (auch wenn sie weg waren, bevor sie kalt wurden, und ich den Geschmack in kaltem Zustand somit gar nicht beurteilen kann):


Samstag

Tipps & Tricks: Schokoladen-Spritzbeutel selbst herstellen

Eigentlich stelle ich ja nichts allzu kompliziertes in der Küche an. Sprich, nur Dinge, die jeder irgendwie auf seine Weise schon nachmachen kann. Aber nachdem ich neulich schonmal angesprochen wurde, ob ich nicht einen kleinen Pralinenworkshop geben könnte, wollte ich immerhin mal einen Tip loswerden.
Denn gerade bei Schokolade, die einfach überall anklebt und alles vollschmiert, kann man echt richtig viel Sauerei produzieren und viel Schokolade irgendwo auf dem Weg verschenken.
Und eines der wichtigsten Dinge dabei ist eigentlich das Herstellen von Spritzbeuteln bzw. die Aufbewahrung übriggebliebener, geschmolzener Schokolade. Funktioniert beides nach dem gleichen Grundprinzip, also wird es auch zusammen erklärt.
Leider hab ich abgesehen von ein paar Fotos, die ich schon bei den Schoko-Birnen-Cupcakes letzte Woche gemacht hab, heute nur mit weißer Schokolade hantiert. Macht die Bilder etwas wenig farbenfroh, aber man erkennt es glaub trotzdem ganz gut:


Freitag

Lachs mit mediterranem Gemüse in der Folie gegart

Der Lachs wurde dieses Wochenende bei meiner Mama verköstigt und für superlecker befunden. Und ausnahmsweise kann ich sogar sagen, oher das Rezept stammt, da es noch ganz neu ist: Nämlich aus dem kostenlosen Edeka-Kalender für 2011. Eigentlich ist es anscheinend ein Grillrezept, aber meine Mama hat da ganz richtig gedacht: Was man draussen auf einem Grill zubereiten kann, kann man sicher auch drinnen unter dem Grill zubereiten. Zumindest uns hat es wunderbar geschmeckt so, aber man kann im Sommer ja dennoch mal ausprobieren, wie es vom Grill schmeckt:



Was einem den Tag versüßen kann: Ein Blog-Award!

Nachdem ich erst vor kurzem überhaupt von Blogawards gehört, gesehen und gelesen hab (und absolut begeistert von der Idee war), hab ich gestern von Creative-Pink einen anderen, aber nicht minder tollen bekommen. Hab mich nämlich erstmal rießig gefreut, und möchte mich entsprechend herzlich bedanken! Und noch dazu toll ist, dass ich durch diese Aktion neben ihrem schönen Foodblog auch noch ihren zweiten Blog entdeckt hab (siehe hier).

Donnerstag

Milchreis mit Granatapfel, roten Trauben, Blutorange und Zimt

Der etwas andere winterliche Milchreis. Entstanden aus einem Heißhunger auf Obst und Milchreis und allem, was dann im Supermarkt in meinem Korb gelandet ist. Aber was soll ich sagen: Wir waren hellauf begeistert!
Das Obst harmoniert wunderbar miteinander und lauwarm mit etwas Zimt abgeschmeckt war es als Beilage zum Milchreis wirklich ein Traum. Da musste man sich fast um die letzten Löffel prügeln:


Mittwoch

Schoko-Birnen-Cupcakes

Cupcakes find ich ja zu süß. Also jetzt sowohl geschmacklich (viel zu pappig süß) als auch optisch (einfach zu putzig). Aber sie liegen zur Zeit voll im Trend und man sieht sie überall. Und sie sehen eben einfach toll aus. Genauso wie Petit Fours, die ich auch nur solang toll finde, bis ich das erste Mal abgebissen hab...
Aber wie soll man sich einem allgegenwärtigen Trend widersetzen? Vor allem, wenn er einen eben doch immer wieder anlacht?
Um dieses Dilemma zu lösen, bin ich jetzt auf die Idee gekommen, meine normalen Tortenrezepte einfach in klein zuzubereiten. An Donauwelle hatte ich dabei gedacht. Und eben an eine Birnen-Schokotorte (die hier leider noch gar nicht vorgestellt wurde, aber das Rezept ist ja das gleiche).
Schwieriger zu essen als ein normales Tortenstück ist es noch immer, aber dafür sieht es viel toller aus, man kann es auch trotz der immer noch nicht gekauften Singlekuchenform in kleinerer Menge zubereiten und es schmeckt nicht gar so süß.
Also alles wunderbar, auch wenn es natürlich etwas länger dauert, als eine normalen Kuchen zu backen. Aber für diesen Anblick nimmt man das doch gerne in Kauf:


Dienstag

Kartoffel-Sellerie-Suppe mit Bratapfel-Thymian-Ringen und Champignons

Letzte Woche hat mich das Titelbild des kostenlosen Magazins meines Supermarkts so richtig angelacht. Das sieht meist toll aus; aber das sah so toll aus, dass ich es gleich nachkochen wollte.
Nur leider war dann beim durchblättern kein Rezept zum Titelbild auffindbar. Normalerweise stehen die auf den Rezepteseiten. Diesmal nicht. Also hatte ich schon lange hin und her überlegt, was in dieser Suppe wohl drin sein könnte. Die Äpfel erkennt man sofort, auch die Champignons. Aber Champignonsuppe hätte dunkler sein müssen, also eher Kartoffel, Sellerie... Moment: Da war doch ein langer Artikel über Sellerie im Heft. Also nochmal nachgeschlagen und siehe da: Immerhin ein grobes Rezept stand da versteckt im Text.
Ich hab mich dann gleich mal drangewagt, denn (fast) alle Zutaten waren vorhanden...
Fazit: Herrlich! Erstaunlicherweise könnte ich sofort auf die Pilze verzichten, aber diese Bratapfelringe waren zu der winterlichen Suppe der Hit (nur werd ich das nächste Mal welche mit schöner roter Schale nehmen, aufdass es farblich weniger eintönig wird):