Könnt ihr Oliven ensteinen? Ich konnte das bis vor kurzem nicht. Dabei schmecken die mit Stein ja eigentlich besser. Nur wirklich genießbar sind sie eben nur pur, als Snack, und vielleicht noch im Salat. Aber auf der Pizza oder in Soßen nervt es mich voll, wenn ich ständig darauf achten muss, nur ja nicht versehentlich auf einen Stein zu beißen.
Nur: Ich habe keinen Entsteiner. Und bei dem Versuch, den Stein von Hand zu entfernen kamen bei mir bisher maximal gehackte Oliven heraus - mit zahlreichen zermatschten Resten, die man in mühevoller Fitzelarbeit vom Stein pulen konnte.
Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer, Oliven ordentlich zu entsteinen. Hätte man auch einfach mal an anderer Stelle im Internet suchen können. Ich kam nur nie auf die Idee, das zu tun - aber glücklicherweise neulich selbst auf den passenden Geheimtrick: Und zwar ist Gewalt manchmal eben doch die Lösung... :P
Sonntag
Montag
Erdbeer-Spargel-Salat mit Orangenvinaigrette und Haselnüssen
Meine Mama hat gesagt, Spargel würde schlank machen - über meine Frage, ob das auch mit Sauce Hollandaise gelte, hat sie jedoch nur geschmunzelt... Naja, dann eben ohne. Ist schließlich genauso lecker, und bei diesem herrlichen fränkischen Spargel, der einem in herrlich dünnen, nicht absolut hundertpro gerade gewachsenen Stangen auf dem Markt mal wieder förmlich nachgeworfen wird, braucht man schließlich auch ein bisschen Varianz, um das Kilo auch immer in halbwegs akzeptabler Zeit zu vernichten...
Einziges Problem: Ich liebe die Klassiker so sehr, dass es Spargel dennoch immer und immer und immer wieder in genau den gleichen Varianten gibt - und schwups ist die Saison auch schon wieder rum... Naja, aber wenigstens kann ich mich bekanntermaßen nur schwer exakt an Rezepte halten, weswegen auch aus Standardrezepten immer wieder neuer Lesestoff entsteht. Das heutige 'Opfer' war dieser Erdbeer-Spargel-Salat, welcher durch karamellisierte Haselnusskerne, ein paar frischen Kräuter (hier Basilikum, sobald das Fenstersims-Kräutergärtchen wieder vollständig ist, kommt aber wohl auch mal Thymian oder so zum Einsatz) und einer leicht abgewandelten Vinaigrette (mit seit der Weihnachtszeit noch nicht verbloggtem selbstgemachtem Orangenzucker) ergänzt wurde:
Einziges Problem: Ich liebe die Klassiker so sehr, dass es Spargel dennoch immer und immer und immer wieder in genau den gleichen Varianten gibt - und schwups ist die Saison auch schon wieder rum... Naja, aber wenigstens kann ich mich bekanntermaßen nur schwer exakt an Rezepte halten, weswegen auch aus Standardrezepten immer wieder neuer Lesestoff entsteht. Das heutige 'Opfer' war dieser Erdbeer-Spargel-Salat, welcher durch karamellisierte Haselnusskerne, ein paar frischen Kräuter (hier Basilikum, sobald das Fenstersims-Kräutergärtchen wieder vollständig ist, kommt aber wohl auch mal Thymian oder so zum Einsatz) und einer leicht abgewandelten Vinaigrette (mit seit der Weihnachtszeit noch nicht verbloggtem selbstgemachtem Orangenzucker) ergänzt wurde:
Dienstag
Gratinierte Ochsenherztomaten mit Spinat und Gorgonzola auf Reis
Meine Mama hat so von überbackenen Tomaten mit Blattspinat-Gorgonzola-Füllung geschwärmt, dass ich das unbedingt auch mal ausprobieren musste. Fürs Erste kamen sie allerdings ein bisschen abgewandelt auf den Tisch: Statt "normaler" Tomaten wurden leckere Ochsenherztomaten gefüllt, statt Lauchzwiebeln und Petersilie wanderte eine Schalotte in die Füllung und statt Kartoffeln gab es dazu Reis und ein Tomatensößchen aus dem Innenleben der fleischigen Tomaten.
Auf jeden Fall sehr, sehr lecker - nur: Mein Kochverhalten hat sich noch nicht wieder ans Bloggen angepasst. Dabei hatte ich das vor der Diplomarbeit gerade halbwegs perfektioniert. Und dann ging es rasant drei Schritte zurück zu: in der Küche stehen, gedankenverloren irgendwas schnippeln, zum PC rennen, zurück in die Küche, irgendwas in die Pfanne schmeißen, noch schnell was in nem Buch nachschlagen, oh, schnell Essen umrühren gehen, zurück zum Buch und stand da nicht noch was in... ohje, der Topf kocht über und würzen sollt ich auch noch... und dann während des Essens noch ein paar Sätze tippen... Also nicht falsch verstehen. Kochen kann ich noch. Nur alles abzuwiegen, die Mengen mitzuschreiben und auf die Uhr zu sehen ist wieder vollkommen in Vergessenheit geraten. Entsprechend vage sind heute mal wieder die Mengenangaben. Aber das wird auch wieder! Und zum Glück sind vage Angaben heute auch gar nicht sooo wild:)
Montag
Mozartkugeln
Ich bin wieder hier! Die Diplomarbeit abgegeben, alle Bücher zurück in der Bibliothek, der Weg zur Küche nicht mehr von Ordnern, Exzerpten und Tonnen von Notizzetteln versperrt und neben dem Warten auf die Abschlussnote, Wälzen von Stellenanzeigen, Bewerbungen Schreiben und Kaffee in der Sonne Trinken sollte denn doch auch wieder etwas mehr Zeit sein, um sich nicht mehr nur von Kaffee, Kartoffeln in allen Variationen, Nudeln mit Tomaten-und-irgendwas-aus-der-Dose-Soßen, Rotwein, Crackern, Trauben und Käsewürfeln zu ernähren - und das Ganze denn auch fotografisch festzuhalten und darüber zu berichten... ;)
Sollte man meinen. Doch der erste Versuch ist gleich mal fast gescheitert: Reichen doch tatsächlich nur ein paar Wochen, um glatt zu vergessen, dass man Pralinen lieber VOR der fünfstündigen Zugfahrt ablichten sollte. Aber egal. Denn da Mozartkugeln die allerersten Pralinen waren, die ich selbst hergestellt hab, müssen die endlich auch mal hier vorgestellt werden! Vor allem weil sie zwar toll und total kompliziert aussehen, eigentlich aber ganz leicht herzustellen sind und noch dazu so wenig Alkohol enthalten, dass die zukünftige Mozartkugelngroßproduktion zu Weihnachten ab jetzt Aufgabe meiner kleinen Geschwister sein wird:)
Sonntag
Heidelbeer-Mohn-Muffins - zur Feier des Tages
Manchmal, ja manchmal da überfallen sie mich einfach: Nächtliche Heißhungerattacken! Wer mich noch nicht lange kennt, erklärt mich dann meist für verrückt; wer schon ein paar davon miterlebt hat, schmunzelt meistens nur noch. Denn wenn die mich überfallen, kriegen sie auch fast immer, was sie wollen. Selbst wenn das heißt, dass nachts um drei noch ein Blech Muffins in den Ofen wandert... ;)
Aber es gibt ja schließlich auch genug zu feiern: Mittlerweile schon über 222 offizielle Leser, die das ganze hier erst so richtig schön machen. Dazu eine von höchster Stelle abgesegnete Diplomarbeits- gliederung. Und dass ich endlich auch mal so zum backen und bloggen komme, dass ich beim Sonntagssüß mitmachen kann.
Also wirklich Grund genug, ordentlich zu feiern - und dann noch ein paar Heidelbeer-Mohn-Muffins zu backen. Eigentlich ja eher so aus der Not heraus, aber vor allem lauwarm der absolute Hit! Überhaupt, der Geruch von frisch gebackenem mit Mohn... ein Traum. Man sollte wirklich auch während einer Diplomarbeit viel, viel öfter backen:
Aber es gibt ja schließlich auch genug zu feiern: Mittlerweile schon über 222 offizielle Leser, die das ganze hier erst so richtig schön machen. Dazu eine von höchster Stelle abgesegnete Diplomarbeits- gliederung. Und dass ich endlich auch mal so zum backen und bloggen komme, dass ich beim Sonntagssüß mitmachen kann.
Also wirklich Grund genug, ordentlich zu feiern - und dann noch ein paar Heidelbeer-Mohn-Muffins zu backen. Eigentlich ja eher so aus der Not heraus, aber vor allem lauwarm der absolute Hit! Überhaupt, der Geruch von frisch gebackenem mit Mohn... ein Traum. Man sollte wirklich auch während einer Diplomarbeit viel, viel öfter backen:
Mittwoch
Mini-Apfelstrudel - die perfekte Dessertportion
Jaja, ich weiß: Ich sollte Diplomarbeit schreiben und nur gaaanz einfache, schnelle Dinge kochen. Aber was will man machen, wenn sich ein Päckchen Strudelteig in den Einkaufskorb geschlichen hat... ;)
Und sooo lang dauert es nun auch nicht, diese Mini-Apfelstrudel zuzubereiten! Und noch dazu sorgt dieser herrliche Duft, der eine knappe viertel Stunde später durch die Wohnung zieht für einen kleinen Motivationsschub! Und den kann man bei diesen eisigen Temperaturen da draußen und mit einem platten Reifen, dank dem man nun immer Millionen von Büchern zu Fuß zur Bib schleppen muss, echt mal so richtig gut gebrauchen:)
Und sooo lang dauert es nun auch nicht, diese Mini-Apfelstrudel zuzubereiten! Und noch dazu sorgt dieser herrliche Duft, der eine knappe viertel Stunde später durch die Wohnung zieht für einen kleinen Motivationsschub! Und den kann man bei diesen eisigen Temperaturen da draußen und mit einem platten Reifen, dank dem man nun immer Millionen von Büchern zu Fuß zur Bib schleppen muss, echt mal so richtig gut gebrauchen:)
Samstag
Feldsalat mit frischen Egerlingen und Parmesanspäne
So eine Diplomarbeit bringt ja eigentlich nicht gerade die besten Essgewohnheiten mit sich. Und tatsächlich hab ich es auch schon halbwegs geschafft, meine Einkaufsgewohnheiten dieser Ganztagsschreiberei etwas anzupassen und damit dafür zu sorgen, dass mein Stammsupermarkt sicher bald seine schwäbische Ecke aufrüstet, weil ich wöchentlich sämtliche Maultaschen- und Schupfnudelvorräte plündere. Aber was will man machen, wenn man nicht täglich Nudeln mit Dosentomaten-Soße-mit-irgendeinem-Dosengemüse-drin essen will? :)
Naja, gut, ich geb's zu: Das ist jetzt ein bisschen übertrieben. Denn so ganz schaff ich es eben doch nicht, an all den Marktständen auf dem Weg zur Bibliothek und der Obst- und Gemüseabteilung im Supermarkt vorbeizugehen. Also köchelt regelmäßig ein rießiger Topf Gemüseeintopf in meiner Küche leise vor sich hin, frischer Ingwertee wurde zur allzeit verfügbarer Waffe gegen Pseudo-Erkältungen dank trockener Bibliothekenluft auserkoren, Orangen kann ich mittlerweile ohne allzu viele Spritzer auf dem Laptop essen und mittags, mittags gibts seltsamerweise Salat. Und dann auch noch ständig den gleichen, sicher sechs Mal in den letzten zwei Wochen. Aber hey: Der dauert nicht lang, ist unheimlich lecker, und man hat das Gefühl, was richtiges gegessen zu haben. Perfekt:
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