Samstag

Käse, Trauben und Rotwein

Einfach eine perfekte Kombination! Wahlweise einfach so, oder ordentlich auf Zahnstocher gespießt für's Buffet. Bei der Käsewahl ist man dabei relativ frei, Appenzeller und Gouda sind wohl der Klassiker, bei uns gab es gestern auch noch Emmentaler und Pustertaler. Insgesamt eignen sich aber fast alle Hartkäse, je nach Geschmack eben. Maximal noch etwas verfeinert durch etwas Pfeffer und wahlweise Salz. Und natürlich ein bis mehrere gemütliche Gläser Rotwein dazu:



Freitag

Pichelsteiner

Eigentlich ein noch zu herbstlicher Eintopf, aber nach all dem Kleinigkeiten vom Bäcker, Döner, Pizza und richtig amerikanischem Fastfood hatte ich - endlich zurück in meiner Küche - so richtig Heißhunger auf bodenständige, herzhafte deutsche Küche.
Und dieser Eintopf schmeckt für mich einfach nur wie ein großer Topf "Heimat".
Anbei nicht das Originalrezept, wie es meine Oma und meine Mama und überhaupt schon aus dem Bayerischen Kochbuch gekocht haben, sondern die für kleine Haushalte ohne Gefriertruhe abgewandelte Form der Zubereitung:


Schinken-Nudeln

Man könnte auch alle Carbonara sagen, aber mit etwas anderem als Spaghetti zubereitet hat es in Deutschland ja doch eher den Ruf als einfachstes Studentenessen. Und Studenten sagen nunmal Schinken-Nudeln. Diesem Ruf wird das Gericht hier nicht ganz gerecht, da ich es mit frischen Nudeln zubereitet hab und es so relativ lange dauert. Aber mit Nudeln vom Vortag geht es studentisch schnell. Zudem wurde es heute ohne zusätzlichen Käse zubereitet, weil einer mitgegessen hat, der keinen Käse mag. Schmeckt aber auch ohne sehr gut:



Donnerstag

Ein Paar warme Wienerle mit Brot und Senf

Neben Brezeln und Gelbwurst eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel eines jeden süddeutschen Kleinkindes. Nur dass es sie bei mir heutzutage meistens einfach kalt zur Brotzeit gibt.
Aber dann hat mein Mann mir gestern Abend wieder ins Gedächtnis gerufen, dass man sie ja auch warm essen kann. Denn das wäre anscheinend die einzige Art, wie die aus dem Glas halbwegs genießbar wären. Aber sowas kam mir nur fernab von Deutschland ein einziges Mal in die Suppe. Hier kriegt man Wienerle ja zum Glück überall frisch vom Metzger oder eben aus dem Kühlregal.
Und heute kamen seit langer langer Zeit endlich mal wieder warm auf den Tisch. Vielleicht kein großartig tolles "Rezept", aber eben einfach leckeres Essen:



Überbackene Tomaten-Mozzarella-Baguettes

Um mich ein wenig von der Arbeit abzulenken, habe ich soeben mal alte Fotos vom Handy endlich auf den Rechner gezogen. Und bin dabei über ein Foto von Heikos leckerem Tomaten-Mozzarella-Baguette gestolpert, das mich nach dem Bau eines großes Badewannenschiffes und dem Genuss einer /eines fränkischen Domina mit anschließendem übermäßigen Hungergefühl über den Abend gerettet hat:


Sonntag

Reisauflauf mit gefüllten Äpfeln

Klassischerweise gibt es Reisauflauf auch bei mir eigentlich immer mit Sauerkirschen aus dem Glas. Aber nachdem ich ab morgen wieder für mindestens die halbe Woche unterwegs bin, hätte ich die Hälfte davon quasi gleich wegkippen können. Also hab ich mal im guten alten Bayerischen Kochbuch nachgeschlagen, was denn da eventuell als Alternative drin steht. Und siehe da: Die heute gebräuchliche faule Variante mit eingelegten Kirschen ist gar nicht das Originalrezept. Dieses sieht stattdessen mit Marmelade gefüllte Äpfel als Obstbeilage vor.
Die restlichen Zutaten gab meine Küche denn auch noch her, und auch Apfel und Marmelade waren noch in gerade ausreichenden Mengen vorhanden. Insgesamt sehr lecker, aber mir - das Gericht mit viel Soße gewohnt - insgesamt fast etwas zu wenig Flüssigkeit. Sprich wer soviel Soße wie ich mag, muss entweder mit der Marmelade etwas verschwenderischer umgehen oder eben doch auf die klassischen Kirschen zurückgreifen. Oder eventuell beides kombinieren. Muss ich das nächste Mal auch mal probieren.
Aber jetzt erstmal zum anscheinend noch viel klassischeren Reisauflauf mit gefüllten Äpfeln: 



Gegrillter Feta mit Gemüse - bzw. die Allwettervariante aus dem Ofen

Aus ein paar Tagen auswärts wurde überraschend eine viel zu lange Abwesenheit aus meiner Küche. Doch heute konnte ich endlich mal wieder was anderes als irgendwas-vom-Bäcker essen. Leider war mein Kühlschrank wirklich nahezu leer, aber glücklicherweise fand sich noch etwas Gemüse und ein Päckchen Feta. Und immerhin bekommt man auch beim fränkischen Bäcker am Sonntag Mittag zumindest noch irgendetwas Baguette-ähnliches.
Aber nun zum Gericht: Seltsamerweise hat ein Mann, der wirklich gut kochen kann, ausgerechnet mit einem so einfachen Gericht auf ewig den Weg in meine Küche geschafft. Aber es ist eben einfach unglaublich lecker, variabel und schön schnell zubereitet. Mittlerweile koche ich es dementsprechend in immer neuen individuellen Abwandlungen. Hier erstmal das Grundrezept, diesmal mit ein paar Kirschtomaten verfeinert, dafür ohne die üblicherweise noch zugefügte Aubergine: